Angst

Seele in Not

Halte jetzt die Fackel
An mein Gesicht
Ein Vogel gleitet übers Wasser
Doch er sieht mich nicht
Mein Schiff ist längst gesunken
Ich bin am ertrinken
Ich kenne so viele Hilfeschreie
Doch kein Schiff in Sicht

Nur verlorene Stunden
Nur verlorene Tage
Verloren wenn wir sterben
Verloren an was ?
Doch ich lebe
Ich lebe immer noch
Ich lebe
Als eine Lüge

Und die Liebe
Eine Illusion
Du tanzt im Licht der Zeit
Du tanzt in Eitelkeit
Eine leere Flasche
Und ich sterbe vor Durst
Keine Kerze hat mehr Feuer
Doch mein Herz verbrennt

Ich höre den Schrei eines Babies
Lüge im ersten Atemzug
Asche zu Asche - Staub zu Staub
Der sünde sei vergeben
Blind vor Wut - Blind vor Schmerz
Taub aus Liebe - Stumm vor Angst
Kann ich mich nicht mehr halten
Verliere den Verstand

Ich kenne nicht deine Stimme -
Kann dich ja nicht verstehen
Weiss nicht mal wie du aussiehst -
Habe dich ja nie gesehen
Kann nicht mal zu dir sprechen -
Nicht mal diesen Satz :
Ich liebe Dich !

Ich verfluche die Erinnerung und schicke
sie weit fort
Sie legt sich in mein Grab und wärmt
für mich den Sarg
Gemalte Bilder schmeicheln nur
Denn wer malt schon was so Hässlich ist ?

Requiem

Als die Sonne den Tag verliess
Den Finger am Abzug
Die Flüsse im Dreck
Die Augen fest verschlossen, die Seele verkrampft
Die Erinnerung gefressen, Die Zukunft voller Angst
Ein Engel am Tor der Hölle
Luzifer im Paradies
Eine Jungfrau flüstert meinen Namen

In nomine patris, filii et spirituus sancti
Amen

Lass mein Licht noch brennen
Und gib mir deinen Namen
Seid Still
Und lasset mich leben
Nur diesen Augenblick
Nur noch einen Moment

Dann nehmt mich mit
Lasst mich noch beten
Lasst mich noch einmal fliehen
Ich komme zurück zu euch
Aber niemals zum Teufel

In nomine patris, filii et spirituus sancti
Amen

Wer schickt nach mir ?
Ich bin doch nicht blind
Und doch, ich kann nichts mehr sehen
Es ist soweit, habe ich recht ?
Darf ich noch etwas sagen ?
Hört mir noch jemand zu ?
Hat es noch ein Gewicht ?
Wer kann mich jetzt noch spüren ?
Ist es geschehen ?
Ist es vorbei ?
Ist es geschehen ?

Lacrima Mosa (instrumental)

Der Ketzer

Selbstgerecht
Unfehlbar
Sündenlos
Du nennst dich Papst

Mit blutverschmierten Händen
Aus längst vergangenen Zeiten
Mit gespaltener Zunge
Tröstest du die Armen
Arm, weil du ihr Geld stahlst
Arm, weil sie dir glaubten
Oh Papst, du hast es weit gebracht
Ich weine um deine Seele

Herr der Fliegen
Satan
Du bist der Herr
Der Kirche
Im Namen Gottes tust du dein Werk
Her der Fliegen
Du bist der Papst

Unser Papst auf Erden
Dein Name vergehe
Dein Wille ist des Satans
Dein Reich ist die Hölle
Vergib uns unseren Hass
Wie auch wir vergeben deinem Fleisch

Deinem Fleisch, des Satans Diener
Deinem Blut, des Fleisches Kraft

Der letzte Hilfeschrei

Wochen und Monate verstreichen
Und die Einsamkeit steht mir bei
Das ist der Lohn - eiserne Einsamkeit
Das ist der Alptraum meines Daseins
Alleine - vergessen - abgeschoben ins Exil
Keine Liebe, Wärme, Hoffnung nur die Sehnsucht brennt in mir
Ich hör nur Stimmen und Geschwätz
doch keiner redet je mit mir
Ich will hier raus - ich will hier weg
Ich weiss nicht mal was mir fehlt
Ich bin gesund

Wo sind die Menschen, die mir ihre Liebe versprachen?
Wo sind die Eltern, die mich zeugten?
Wo sind meine Freunde, die zu mir standen?
Wo ist die Frau, die mich liebte?
Hat sie mich vergessen?
haben mich alle vergessen?
Hat man mich ausgesetzt?
Hat man mich zurückgelassen?
Kann sich denn keiner an mich erinnern?
Kann mir keiner helfen?
Bin ich denn ganz alleine?
Und wo ist der Doktor?
Wo sind die Schwestern?
Ich brauche Hilfe!
Ich habe Angst!
Hilfe!

Tränen der Existenzlosigkeit

Meine Augen der Angst sind geflohen
Mein Geist will sich mit mir verschließen
Mein Herz ist verhungert
Und meine Seele blickt mich fragend an

Lasst uns tanzen lasst uns spielen
Lasst uns einfach nur glücklich sein
Lasst uns tanzen lasst uns spielen
Lasst uns die Erinnerung wieder beleben
Doch niemand wird mich hören
Wer soll mich denn auch hören?
Ich bin doch ganz alleine!

Tagsüber haben wir gelacht und gespielt
Nachts saßen wir nur da und weinten
Wir haben nie begriffen, wie schön es war
Später wollte ich Schönheit schöpfen
Doch ich begriff sehr schnell
Ein Wurm verkriecht sich im Dreck
Und dort liege ich immer noch
Bereit zu sterben
Bereit zu verfallen
Bereit mich selbst zu vergessen
So wird keine Träne fließen
So wird keine Seele trauern
So hat es mich nie gegeben!

Einsamkeit

Tränen der Sehnsucht

Ein Kind dieser Erde legt sich schlafen.
Es war ein Tag der nackten Angst.
Wie oft fiel es zu Boden?
Wie oft lachte es aus Schmerz?
Wie oft schrie es sich an?
Und war längst taub
Verletzte Seele
Letzter Schmerz
Verletzte Seele
Letzter Schmerz
Verstandesangst der Liebe

Tränen der Stille, Masken im Gesicht
Lichter werfen Schatten und halten es im Licht,
Und es steht hier, das Kind, mit Tränen im Gesicht
Lichter werfen Schatten und halten es im Licht

Die Nacht gebahr ihr jüngstes Kind,
Ein Traum der Liebe seiner Sehnsucht
Ein Traum der Augen - nicht der Hände,
Ein Traum zum träumen - nicht zum leben
Ein Traum der Augen - nicht der Hände,
Ein Traum der Liebe seiner Sehnsucht
Doch die Augen des Kindes kannten keine Schönheit.
Sie waren des Staunens viel zu schwach

Und der Morgensonne erstes Licht 
Den Sonnenstrahl, den sah es nicht
Der Morgen tagte nicht für das Kind,
Denn am Morgen war es blind.

Und der Morgensonne erstes Licht 
Den Sonnenstrahl, den sah es nicht
Der Morgen tagte nicht für das Kind,
Denn am Morgen war es blind.
Seine Hände, seine Hände aber wurden alt
Und blieben unberührt

Tränen der Stille, Masken im Gesicht
Lichter werfen Schatten und halten es im Licht
Verführt sich zu erklären, während es zerbricht
Tränen der Sehnsucht, Masken im Gesicht,
Und es steht hier, das Kind, mit Tränen im Gesicht
Tränen der Sehnsucht,
Tränen der Sehnsucht

Tränen der Stille, Masken im Gesicht
Lichter werfen Schatten und halten es im Licht,
Und es steht hier, das Kind, mit Tränen im Gesicht
Lichter werfen Schatten und halten es im Licht

Reissende Blicke

Ich sitze im Kino meines Lebens
Alle Plätze sind belegt
Mein Platz ist nur ein Notsitz
Zuviele Menschen sind heute hier
Das Licht geht aus - der Film beginnt
Erinnerungen steigen wieder auf
Längst Vergangenes wird wieder Gegenwart
Ein fremdes Ich glotzt mir ins Gesicht
Ich blicke in die Menge
Das ganze Kino lacht
Ein Krüppel treibt in den Fluten
Mir wird schlecht
Ich schäme mich
Ein von gestern geprägtes Heute
Ich erinnere mich an damals
Die Frage um Leben und Tod
Heute weiss ich die Antwort
Damals nicht - Ich habe falsch entschieden
Und wieder lachte das Kino
Ich stehe auf und stürze hinaus
Ich muss mich übergeben
Der Hass schlägt auf
Werden sie mich im Licht erkennen?
Werden sie auch dann noch lachen?
Wieso gehen sie nicht alle nach Hause?
Es ist doch nur mein ganz privates Leben
Ich komme zurück, mein Platz ist besetzt
Ich setze mich still auf den Boden
Ich will schliesslich sehen, was mit mir passiert
Ich kenne meinen Sinn noch nicht
Ich hoffe nur, ich sterbe rasch
Damit ich die Demut nicht mehr ertragen muss
Es tut mir leid, wenn mein Leben jemanden störte
Doch gab es einen Film, den sie mochten
Der Film zeigt meinen Tod
Endlich darf auch ich mal lachen
Doch tausend Augen drehen sich herum
Und blicken mir entsetzt entgegen

Einsamkeit

Ich schreibe meine eigene Geschichte
Und lebe nur noch nebenbei
Ich bin der einzige der mich bemerkt
Und all die Stimmen die zu mir sprechen
Sind nur die Echos meiner Sehnsucht
Machtlos begegne ich der Einsamkeit
Und machtlos zeige ich ihr mein Gesicht

Zerfallen in tausend Stücke
Krieche ich in tausend Richtungen
Und halte deine Hand nicht fest genug
In falsche Träume mich geflüchtet
Auf besetzte Plätze mich gesetzt
Suchte ich die Herrlichkeit der Zweisamkeit
Und fand nur die lächerliche Einsamkeit

Diener eines Geistes

Hier stehe ich erhaben über Schmerz und Wunden
Hier stehe ich und blicke zu mir nieder
Diener eines Geistes im streit entzweit
Ich bin bereit
Diener eines Geistes im Streit entzweit
Ich bin bereit
Zwei Stimmen regieren meinen Geist
Und ich kann mich einfach nicht mehr verstehen
Doch erhaben bin ich - auch über den grössten Streit
Ich bin bereit
Hol´ dein Messer raus
Zerschneide Deine Seele
Höre Deine Schreie
Trinke dieses Blut
Und geniesse es

Ich bin alleine - bin zu zweit ganz alleine

Ich verbarg meine Augen hinter Binden
Und hoffte mich zu velassen zu können
Du Hure
Jetzt sehe ich in den Spiegel
Und falle vor Schreck zu Boden
Du beginnst langsam zu verstehen
Ich liege zu meinen Füßen und blicke zu mir auf
Mach dich frei
Zeige mir dein Fleisch
Zerschneide meinen Körper
Und ficke meine Seele
Trinke diesen Saft und lass ihn fruchtbar werden
Du wirst mich nicht mehr los
Ich schrei in deinem Kopf
Von innen zerschlag ich dir den Schädel
Fühle deine Schmerzen
Spüre meinen Hass
Zeige mir deine Wunden
Ich lasse sie wieder bluten

Ich bin alleine - bin zu zweit ganz alleine

Lass mich alleine - Nein
Lass mich in Ruhe - Nein
Ich flehe dich an - Nein
Ich hab dir nichts getan
Du hast mich belogen
Du hast mich betrogen - Ja
Willst du dafür büssen - Ja
Willst du dafür bluten - Ja
Ich will mich dafür strafen
Ich will mich dafür schlachten
Ich will

Loblied auf die Zweisamkeit

Und das ist die Einsamkeit
Die mich geboren hat
Versucht ihr zu entkommen
Hab ich meine Hoffnung verloren
Ich schrie nach Liebe mich zu wärmen
Verlor ich meine Stimme und blieb stumm
Ruhelos verurteilt
Träumte ich die Wahrheit
Ergriff ich die Flucht
Und fiel zu Boden

Ich spüre kein Glück
Ich spüre kein Glück
Kein Leben wächst in mir
Ich spüre kein Glück
Ich bin müde
Ich bin müde
Ich bin müde

Verstrickt im Netz der Angs
Habe ich mich selbst erkannt
Unfähig zu existieren
Bin ich nicht bereit mich selbst zu tragen
Lieg ich im Dreck der Gleichgültigkeit
Und lebe den Tod der Vergessenheit
Bin ich nur eine Kreatur der Langweile
Nur ein schlechter Witz in einem leeren Wartesaal

Ich träumte einst vom Leben
Und träumte einst von Liebe
Doch aus dem Leben wurde Flucht
Und aus Liebe wuchs die Angst

Bresso

Meine letzte Zigarette klebt in meiner Lunge
Meine Worte zittern Dir entgegen
Gedrängt mit Hoffnung und Angst
Wie versteinert siehst du mich nun sitzen
Ausgeliebt - leer und krank
Ausgeblutet - ausgesaugt
Doch deine Liebe fliesst durch meine Adern
Ich bin nicht tot - nein - ich bin nicht tot
Noch immer höre ich deine Stimme zu mir sprechen
Noch immer spüre ich deine Lippen auf meiner Haut
Noch immer brennt in mir dein Licht
Noch immer liebe ich dich
Noch immer will ich dich erleben
Will von deinem Geist mich nähren
Will in dir mich ganz verlieren
All deine Schönheit all dein Glanz
Die Strafe dich zu lieben - Die Strafe meiner Liebe
Jetzt frag ich dich - wo bist du?
Wo bist du jetzt?
Hoffnung in meiner Haut zerquetscht
Verzweiflung in mein Herz geschlossen
Liebe in mir verspürt
Lügen und zarte Worte von dir gehört
Meine Lebensuhr verstellt - zerschlagen
Die Erinnerung verdammt
Und dich stets geliebt
Noch immer höre ich deine Stimme zu mir sprechen
Noch immer spüre ich deine Lippen auf meiner Haut
Noch immer brennt in mir dein Licht
Noch immer liebe ich dich
Bitte komm zurück
Bitte

Satura

Satura

Ich war auf der Gallerie meines Geistes
Ich hoerte die Musik meiner Seele
Ich sah die Löcher meines Herzens
Und trank die Tränen meiner Schmerzen
Ich stand im Schatten meines Lebens
Und wartete auf mein Erscheinen
Auf der Strasse meiner Einsamkeit
In den Mauern meiner Angst
Dreh dich um und zeig mir dein Gesicht
Ich seh meinen Schatten in deiner Hand
Ich sehe mein letztes Mal bereitet
Ich spüre mein Blut in deinen Adern
Doch was kommt dann?
Doch was kommt dann?
Endlich finde ich die Lust am Leben
Ich möchte dich spüren dich berühren
Doch ich habe Angst
Ich habe Angst
Ich schliesse meine Augen vor dir
Und blicke ins Zwilicht meiner Seele
Ich halte meine Hand aus nach dir
Doch ich berühre nur die Angst in mir
Ganz allein in diesen Hallen
Nur Du und ich
Dreh dich um und zeig mir dein Gesicht
Nie sah ich so viele Türen
Nie so viele Wege hinaus
Nie hielt man mich fest
Doch jetzt lieg ich in Ketten
Dreh dich um und zeig mir dein Gesicht
Ich spüre meine Kräfte langsam schwinden
Im Sturm der Zeit mein Augenlicht verblassen
Als alter Mann richte ich mich auf
Zum letzten Mal halte ich meine Hände aus
Du drehst dich um und zeigst mir dein Gesicht
Doch ich bin zu alt und sehe dich nicht

Erinnerung

Durchbohrte Gedanken
Vom Schmerz zerquetschte Augen
Ersucht im Feinen sich zu wenden
Erinnerung in mir vergraben
Erinnerung in mir versteckt
Erinnerung - gib mir deine Kraft
Erinnerung - du frisst mich auf
Erinnerung - du säufst mich leer
Erinnerung - du verbrauchst meine Luft
Erinnerung - du hast mich einfach gerne
Durchquerte Ideen
Nach morgen zu blicken
Vom Gestern zu lösen
Im Glauben zu hoffen
Mit angsterfüllten Blicken
Sehe ich in deine Augen
Du bist meine Droge
Erinnerung - du frisst mich auf
Erinnerung - du säufst mich leer
Erinnerung - du verbrauchst meine Luft
Erinnerung - du hast mich einfach gerne
Du bist mein Tempel
Du bist meinEgo
Du bist mein Wasser
Du bist mein Brot
Ich bin dein Boden
Ich bin dein Samen
Ich bin dein Vater - ich bin dein Gott
Ich bin dein Herr
Erinnerung - gib mir deinen Dank
Erschlag mich - fester
Treib mich in den Wahnsinn
Errettet mich - erschaffe mich - verführe mich mit dir
Ich bekenne mich - ich liebe dich - ich hasse dich dafür
Erinnerung - gib mir deinen Sinn

Crucifixo

Ich will betend vor dich treten
Bin gekreuzigt am Pfal der Liebe
Christis Blut in meinen Tränen
Siehe mich bitten
Oh, höre mein Flehen

Voller Liebe dich erleben
Vertrauensvoll mich dir ganz ergeben
Dieses Herz dir zu Füssen legen
Mein kleines Herz
Willst du es nehmen

Sei mein Engel - Sei meine Sünde
Sei meine Sonne - Sei meine Sucht
Sei meine Muse - Sei meine Lust
In dir verweilen - in dir verharren

Lieb mich - halt mich - für immer führ mich
In deine Welt - führ mich in dein Reich
In deine Aura in deinen Geist
In deine Seele in dein Fleisch

Schenk mir nunmehr deine Schmerzen
Lass uns teilen unser Leid
Lass uns teilen unsere Freuden
Sei mein Teil - Ich liebe dich

Versuchung

Lieber sterben
Als dies noch einmal zu erleben
Mit feuchten Augen blicke ich zurück
Meine Lippen zittern hilflos überfordert
Zuviel Worte drängen sich gemeinsam durch die Öffnung
Nichts darf mehr hinaus
Ich muss schweigen
Muss den Menschen endlich entfliehen
Ich kenne jede ihrer Lügen
Kenne jeden falschen Atemzug
Der Freund ist viel zu nahe
Er ist ein Mensch und Feind
Das Schild der Freundschaft deckt ihn jahrelang
Dahinter sammelt er die Waffen
Flucht
Mit feuchten Augen sehne ich mich zurück
Erstarre - tiefe Sehnsucht
Schweig stille und erfriere
Der Blick zurück erfasst den Rauch
Die Ruine darunter
Erwartungsvoll gespannt
Die Siluette zu erblicken
Du steigst aus dem Nebel
Zeig mir mehr von dir
Fremde Venus - zeig mir mehr
Lieber sterben
Als dich in vollem Glanz zu sehen
Bereite mich
Ich falle vor dir nieder - Feind
Gib mir mehr von dir
Zieh dich aus
Entblöse deine Seele
An deine Brust will ich mich binden
Auf weissem Marmor mich zur Ruhe legen
Unter deinen Augen mich dir beugen
Unter deinen Schwingen mich dir ganz ergeben
Weisse Göttin oder Mensch ?
Gib mir mehr von dir
Lass mich in deinen Krater sinken
Nimm mich gefangen in deiner Mitte
Erhöre meine Sehnsucht

Lieber sterben
Als dies noch einmal zu erleben

Das Schweigen

Ekel der die Welt ergreift
Hass der durch die Herzen fliesst
Verderben das durch die Reihen zieht
Des Menschen edle Reihen
In denen Gleiches nur zu Gleichen steht
Dazwischen eine Kluft sich schlägt
Und Rassen wie Geschlechter trennt
Oh Ekel der sich der Welt bekennt
Kein Mensch hat es gesehen
Kein Mensch hat es gehört
Kein Mensch wird etwas sagen
Und kein Mensch wird danach fragen
Die ganze Strasse riecht nach Blut
Doch es ist nichts geschehen
Diese Hände zum Beten gefalltet
Diese Hände zum Töten bereit
Diese Hände beten um den Frieden
Diese Hände werden sie in Fesseln legen
Dieser Mund bittet um Gnade
Dieser Mund spricht von Schuld
Dieser Mensch zerbricht und stirbt
Dieser Mensch wird leben
Diese Augen haben es gesehen
Doch diese Augen schliessem sich
Und ungehindert fliesst das Blut
Und das Schweigen wird unerträglich laut

Flamme im Wind

Ein schwaches Kerzenlicht
Draussen vor der Türe
Im Kampf um Glanz und Wärme
Mein kleines Lebenslicht - eine Flamme im Wind

Mein lachendes Gesicht erscheint im Spiegel
Ein Atemzug vergeht
Dann versinkt es in der Dunkelheit
Lautlos - stumm
Figuren im Winter
Ich lecke meine Seele wund
Ein Ruf erhellt die Nacht
In Hoffnung gehüllte Erwartung
Doch mit der Stille folgt die Einsamkeit
Ernüchterung bis hin zur Resignation
Statische Monotonie
Ein zweiter Ruf bleibt aus

Diese Kerze im Schnee
Zu schwach um sich selbst zu erhalten
Meine Gestalt wird Teil der Nacht
Der Atem verschleiert das Spiegelbild
Im Nebel erscheint die Siluette
Wie damals - es kehrt wieder
Ich entblösse meinen Körper
Fremde Augen brennen Wunden in meine Haut
Ich spüre meine Sehnsucht wachsen
Im Sturm sich meine Hoffnung mehren
Doch das ist alles was geschieht

Der Schnee tanzt um die Flamme
Ihr Glanz ist trübe
Sie birgt keine Wärme mehr in sich
Mein Körper vom Eis besiegt
Mein Licht haucht aus

Der Traum wird nicht enden
Die Sehnsucht niemals sterben
Nochimmer gibt es ein Warten
Der Körper liegt regungslos im Schnee
Er harrt der Sonne
Die Hände sind geöffnet
Das Lächeln im Gesicht wird nie verwehrt

Inferno

Kabinett der Sinne

Zurück aus der Unsterblichkeit
Wieder Zuhause
Und wieder Mensch
Die Erde geküsst
Und die Welt geatmet
Meine Augen - die Augen gehen über
Das Verlangen hat mich wieder
Ich lebe

Im Kabinett der Sinne bin ich wieder erwacht
Zu meiner Linken ein alter Mann
Zu meiner Rechten eine Göttin züngelnder Lust
Dem Schimmer grünen Blickes
Ein strahlendes Weiss
Und verzicht

Dunkelheit fällt uber uns
Zu ihr ich träume

Sie will meine Hoffnung
Sie will Licht
Sie will ewig leben
Sie will Licht
Sie will ihre Wahrheit
Sie will Licht
Sie will ewig leben
Sie will Licht
Aus dem Schein der Sonne ist sie entflohen
Mit flammenden Schwingen in die Nacht gestürzt
Auf den Klippen hat sie über das Meer gewacht
Und zurück zu den Sternen gedeutet
Gleich am ersten Tag dem Glanz erlegen
Und zuletzt mich in den Sand gelegt

Versiegelt glanzumströmt

Die Stille hat mich angerührt
Es war dein Blick
War dein Erscheinen
Und der Himmel hat sich aufgetan
Nur für mich und ganz im Stillen

Hingerissen und stumm bewundert
Von deinem Antlitz angetan
Voller Ehrfurcht dir erlegen
So bin ich willenlos in deiner Hand

Trockene Tränen dir geopfert
Gieße deine Schönheit auf mein Fleisch
Entfalte deiner Flügel Reize
Entführe mich in Zärtlichkeit

Spreize Lust im Tempel brennend
Steigend deine Blösse züngelnd
Im freien Fall mich dir ergeben
Nackt umwunden in dein Reich

Dir verfallen und verloren
Schweigend sterben dich nur träumen
Du im Licht vom Glanz umworben
Ich im Dunkeln unerkannt

No blind eyes can see

And you didn't want to see
Empty pages of your diary
Poisoned mind kept dreaming
Sunken thoughts of eternity
In the world of dust
Frost deep in your cold, cold heart
No blind eyes can see
There is no reality
Between the laughter
And the tears
You lost your fear
Got stucked to past
Couldn't see the light
From the dust
You changed your mask
Sealed your pages with trust
You tried to be safe
But time saves no-one

Chain of tears
Handful of trust
In the world of dust
Chain of tears
Handful of dust
In the world which can't last

I can hear it reaching
I hear it whispering
Little by little it kills
No blood to bleed
No heart to beat
It came to get - you
Don't turn your back on it
You know it waits
And tries to put you in chains

Momentary pain
When the walls of your dreamcastle fell
You're hiding in a fairytale
World full of fantasies
Princes killed the dragons
and the heroes always survived
You wanna know your destiny
so you skip to the last page

Chain of dreams
Hands full of dust
in the moment of the past
Chain of tears
Heart full of scars
But the pain doesn't last
pinful tears
You'd never trust
So you hide to the past
Chain of time
No time to cry
Cause forever you can't hide

I can hear it reaching...

The day rises again
And you hear the wings of the time
Put down your swords
Listen to the whisper in the wind
Time changes everything
But you have to wait
Try to save your soul
Before it is too late

Schakal

Ein junger Engel tritt vor den Tempel
Unter seinen Schwingen klebt ihr Speichel
Von seinen Wimpern tropft frisches Blut
Er öffnet seine Hände und schreit nach mehr
Ich schließe meine Augen und lecke ihre Flut
Auf den Stufen liegen faule Leiber
Erbrachte Liebesopfer von der Sonne verhermt

Vertrocknet sind auch meine Küsse
Die ich einst aus Liebe gab
Auf einem Felsen ausgebreitet
Zwischen den Klippen zerquetscht und niedergestreckt
Unter brennenden Fragmenten meines Zentrums
Streue ich meine Tränen in die Glut
Unter meinen Händen welken ihre Blumen
In meinem Mund gerinnt ihr Speichel

Ich reiss meinen Körper aus der Flut
Der Engel wirft die Schwingen in die Glut
Ich spucke meine Sünden
Er öffnet seinen Schlund
Ich lecke seine Wunden mit meinem Mund
Ihr Herz hab ich geküsst
Ihr Fleisch auf dem Portal geliebt
Ihre Zunge versteinert am Fuss des Monuments
Und ihre Asche unter den Engeln verstreut

Ich will nur leben
Auf diesen Knien habe ich gelegen
Ich rief dich an mit diesem Mund
Diese Hände hielt ich dir bittend entgegen
Ich betete in dunkler Nacht
Ich flehte schreiend mit meiner letzten Kraft
Lass sie schweigen
Lass sie schlafen
Lass mich beten
Ich bitte dich
Ich will nur leben
Ich will leben

Vermächtnis der Sonne

In der Hingabe meiner Sucht
Mein Dasein und meine Kraft
Das Begehrte ist vergessen
Zurück bleibt nur das Verlangen

Das ist in Wort und Tat
Der längste Schrei meines Lebens
Zerissen von den Dämonen meiner Lust
Von den Schatten und den dunklen Trieben
Durchbohrt von den brennenden Fackeln
meiner Sucht
Zerfetzt und zertrümmert
Meinen Geist und meinen Willen
Geopfert und dahingegeben
Geworfen in das Meer der Sinnlosigkeit

Doch mein Durst ist nicht gestillt
Mein Durst ist nie gestillt
Aufsteigen werde ich erneut
Schon bald aus dem Wasser treten
Den Wind und die Wellen erlegen
Und mir nehmen wonach meine Seele schreit
Völker unter der Sonne
Kinder aller Herren Länder
Hier steh ich zwischen Himmel und Hölle
Und ersuche die stumme Kreatur mir zu helfen
Auf meinen Knien flehe ich um mehr
Bitte gib mir mehr
Mehr von deinem Geist
Mehr von deinem Leben
Jetzt und für alle Zeit und Ewigkeit
Gib mir mehr
Gib mir mehr
Ich brauche dich
Ich liebe dich
Vorhang

Copycat


Come a little bit closer
And hear what I've got to say
Burning words of anger
Of hate and desperation

What if I break the silence?
What if I do forgive the past?

I know it might sound funny
To tell you what I felt
I mean I really loved you
It's a shame - my fault - I know
But why - but why
Why are you so stupid?
But why - but why
Why are you so stupid?

Fuck you and your killing lies
I hate your pissing attitude
Why did you have to go so low
Trueler - Copycat

What if I break the silence?
What if I do forgive the past?

Sucking like a vampire
The blood of all your friends
But sorry, my blood was poisoned
Now burn in hell

You killed the love
You killed the trust

What if I break the silence
What if I do forgive the past?

Der Kelch des Lebens

Versagt im Wort
Im Traum zerflossen
Den Kelch des Lebens nur berührt
In einem Sog
Die Kehle mit dem Gift gefüllt
Den Körper und das Fleisch zersetzt
Die Seele leer getrunken
Am Stamm der Sehnsucht wund gewetzt
Erhitzt - verbrannt
Zu heiss - vorbei
Sehnsucht

Ausgesetzt und abgeschoben
Den Samen in den Sumpf gepflanzt
Nunmehr da ich fühle
Bin ich Mensch und will ich auch sprechen
Am Fuss der Berge will ich knien
Will das Meer mit Worten segnen
Welcher Wind hat mich gerufen
Welcher Clown hat mich ausgelacht
So brauche ich den Namen nicht
Werde nicht gerufen
Noch werde ich Antwort jemals hören

Es ist der Traum der mich geführt
Und folgen werde ich bis in die Glut

Stille

Der erste Tag

Nichts habe ich gesagt
Noch habe ich je etwas getan
Dies ist der erste Tag

Du hälst mich in Betroffenheit
Und deckst mich zu mit Dunkelheit
Nicht lieben möcht ich dich
Noch kann ich leben ohne dich

In deinen Augen glänzt der Tod
Dein Übermut - die blinde Wut
Du spuckst mir tief in mein Gesicht
Und siehst dabei doch niemals mich
In deinen Augen glänzt der Tod
Dein Übermut - die blinde Wut
Du spuckst das Blut
Der Stich trifft mich
In deinen Augen du und ich

Die Härte der Geschlossenheit
Alleine bleibt sie unerreicht
Bei all dem Lärm und dem Geschrei
Bist du doch niemals führungsfrei
So bin ich ausgeliefert deinem Hass
Dem deinen und dem derer
Deren Nähe ich vergaß

Not every pain hurts

When you have the will
You learn to forgive and to forget
You have to -
Collect the broken pieces and
Humble hearted
Stand up from the place you hide
If I wouldn't know to miss anything
It couldn't hurt me no more
Mistakes tought to build life
From the ashes, that fell down to ground

Without any pain it wouldn't be the same
Experiences made me strong -
Not every pain hurts
Deep inside
When you learn to devide
Don't fear the danger
Follow your heart to the light
Live your dream and breath

When you listen to yourself
Don't always expect
To find understanding
It takes time
You may loose your faith
But don't be afraid
To find the solution

That heavy wasn't my load
That I wouldn't also try
To carry yours
My burning heart - unbearable!
My optimistic mind - collapsed!

Without any pain it wouldn't be the same
Experiences made me strong -
Not every pain hurts
Deep inside
When you learn to devide
Don't fear the danger
Follow your heart to the light
Live your dream and breath

Siehst du mich im Licht?

Deine Lippen in das Fleisch gepresst
Die Meinen wild verzerrt
Der Orgasmus der Verwundbarkeit
Die Seele schreit nach mehr
Nur herein in meine kleine Welt
Und friss dich durch bis zum Schafott
Zerbeisse jede Zelle meiner kalten rohen Haut
Und du bleibst leer
Hast zerstört
Nur fur Sekunden diesen Rausch erlebt
Und du bleibst leer
Hast gelogen und betrogen
Und bei allem dich nur selbst projeziert

Zwei Augen im Kopf
Und die Ohren links und rechts
Und so tot wie ein blinder Fisch
Du kannst mich nicht verstehen
Nein - du wirst mich nie verstehen
Nur reden kannst du uber mich
Dir ist es scheißegal ob es wahr ist oder nicht
Denn am Ende trifft es niemals dich
Du bist die letzte Instanz
Du bist die Regel der Instanz
Du bist der; order jeder Wahrheitssubstanz

Im kurzen Augenblick
Des blinden Übermuts
Versprühst du deine Weisheit
Deine Falschheit - Deine Sucht
Und du bist dir nichts bewusst
Deine Dummheit ist die Lust
Die deinen Verstand langsam ausradiert
Und du bleibst leer
Hast zerstort
Für Sekunden diesen einen kurzen Rausch erlebt
Und du brauchst mehr
Du musst lügen und betrügen
Und bei allem -
Siehst du mich im Licht?

Zwei Augen im Kopf
Und die Ohren links und rechts
Und so taub wie ein blinder Fisch
Du kannst mich nicht verstehen
Nein - du wirst mich nie verstehen
Nur schreiben kannst du uber mich
Dir ist es scheissegal ob es wahr ist oder nicht
Denn am Ende trifft es niemals dich
Du bist die letzte Instanz
Du bist die Regel der Instanz
Du bist der; order jeder Wahrheitssubstanz
Nicht im Gesprach liegt deine Kraft
Im Monolog suchst du die Opfer
Deren Dasein dich am Leben hält
Zwei Augen im Kopf
Und das Herz am falschen Platz
Du bleibst das Echo unsrer Zeit
Du bist das Sprachrohr weit und breit
Nicht viele Worte möcht ich machen
Denn du machst ja schon genug
Wahrscheinlich wirst du wieder lachen
Solange trinke ich den Blut
Zwei Augen im Kopf
Und das Herz am falschen Platz
Und so taub wie ein blinder Fisch
Du kannst mich nicht verstehen
Nein - du wirst mich nie verstehen
Du wirst mich nie verstehen!

Deine Nähe

Was soll ich dir noch erzählen
Wenn ich doch alles schon gesagt habe
Und doch nicht zu dir sprechen kann
Was soll ich dir noch erzählen
Wenn ich alles schon gesagt habe
Und doch keines meiner Worte dich erreicht

Im puren rausch der stillen Hoffnung
In dem Wahn der blinden Sucht
So stehe ich ratlos in der Ecke
Und ich weiß nur eines:
Ich liebe dich

Was soll ich dir noch erzählen
Wenn ich doch alles schon gesagt habe
Wenn dein Schweigen meine Worte überschallt
Wenn mein Himmel sich zusammen zieht
Was soll ich dir noch erzählen
Wenn nichts mehr übrig bleibt

Ich könnte schreien - könnte weinen
Und du wüsstest davon nichts
Ich bin am Leben und ich liebe
Und existiere für dich nicht
Ich erträume deine Nähe
Träume dass du bei mir bist
Doch ich weiß
Dass du niemals zu mir sprichst

Ich bitte dich
Ignoriere mich nicht
Lass mich nicht alleine stehen
Nicht so nah bei dir
Bitte sieh mich an
Bitte sprech zu mir
Ich bitte dich

Wenn alles schon gesagt ist
Wenn nichts mehr übrig bleibt
Dann schließe ich die Augen
Und erzähle mir von dir
Vom Himmel und von allen Engeln
Und von deiner Menschlichkeit
Ich spreche von der Macht der Liebe
Und von mehr
Doch ich weiß
Ich kann den Weg nicht gehen
Kann niemals sein bei dir
Ich bin gefangen in meiner Welt
In meiner Mittelmassigkeit
Was soll ich dir noch erzählen?

Stolzes Herz

Zu fühlen um zu spühren
Meine Sinne
Meine Seele
Mein Gewissen
Und mein Herz
Am Abgrund meines Lebens
Am Ende meiner Selbst
Gebrechlich tief im Innern
Und schwach nach aussen hin

Ist es schlecht?
Und was ist gut?
Ist es krank?
Und was heisst leben?
Nein
Es ist nur ehrlich - menschlich
Und verflucht -
Ist doch nur die Wahrheit

Im Auge der Gemeinheit
Der Allgemeinheit
Schlicht verwerflich - transparent
Doch ist es tiefer, stärker und viel mehr
So ist der Mensch
Nur auf der Suche
Nach der Stärke
Nach der Lüge - blindem Wahn
Und der Oberflächlichkeit

Mit blutverschmierten Händen
Mit einer Träne im Gesicht
Einem Lächeln auf dem Lippen
Und der Hoffnung tief im Blick
Aufzustehen auch aus dem Dreck
Tief beschmutzt und stolz im Herz
Dem Leben neu erwacht
Und erwacht ganz neu im Leben

Sind meine Hände blind und stumm?
Sind meine Augen alt und schwach?
Ist mein Herz dem Blut erlegen?
Und bei allem doch nur ehrlich
Bin ich Mensch?
Bin ich Schmerz?
Bin ich die Träne 
Und der Kuss zugleich?

Mit blutverschmierten Händen
Mit einer Träne im Gesicht
Einem Lächeln auf dem Lippen
Und der Hoffnung tief im Blick
Aufzustehen auch aus dem Dreck
Tief beschmutzt und stolz im Herz
Dem Leben neu erwacht
Und erwacht ganz neu im Leben

Mein zweites Herz

Wen willst du jetzt noch täuschen
Wen suchst du zu verbergen

Bin ich nicht Mensch?
Aus Fleisch und Blut?
Bin ich nur Traum?
Der Seele Übermut?
Hab' ich kein Herz?
So hab' ich zwei

Zerborsten stehts durch Eitelkeit
Gemartert in der Wirklichkeit
Ein dunkler Winkel meines Lächelns
Wie klar scheint mein Spiegelbild
Und wie verzerrt scheine ich mir selbst
Wie oberflachlich malt ein Spiegel mein Gesicht
Und wie viel geschichtet klafft es auf und spricht:

"Wenn du küsst und denkst an Mord
Mein zweites Herz - sei unbesorgt
Ich deck' dich täglich zu
Beschütze dich - so wie du mich
Erfüll' nur immer deine Pflicht
Denn dich erkennt und hört man nicht!"

Zu dumm dass ich mich einmal stellte
Zu dumm dass ich nicht schweigend log
So musste spät ich doch erkennen
Dass du - mein rechtes Herz - das Linke stets geliebt

Make it end

Listen to the silence
Hear your blood running
Search for the truth
Hear the silence
Memories that made you mad
Hear, oh hear inside the fear
How different
Is this burning
Giving everything
And not finding back

Make it end
Don't force to suffer any more
No more empty promises
You go to find the truth for yourself
And accept it!
Make it end
No more degrading excuses
You go to -
Rise your weak wings
If only for a day

I've watched your purple blood running
Tasted the bitter taste of dying ambitions
Then the shadows in your eyes
How could you - loose the emotion
Of beeing alive?
Without hesitation
You stopped existing
Against your own will

Exit and escape
Gather the separated parts
Solve the puzzle and survive
Trust in yourself
You may also be weak -
Shattered emotions
When you watch behind the masks
No wasted words for the trusted ones
When they'd all let you down

Die Straße der Zeit

Und was ich sah war Menschlichkeit...
Und was ich sah war Dummheit
Menschlicher Neigung entsprechend
Tierisches Verhalten

Den ganzen Tag habe ich gewartet
Und sah die Menschen nur an mir voruber ziehen
Nun ist es Abend und die Straße leer
Ich bin müde - wohin soll ich noch gehen?

Auf der Straße der Zeit...
Alleine schon seit Stunden
Bin ich nun schon unterwegs
Mein Weg führt mich nach gestern
Auf der Straße der Zeit

Hier und da sah ich die Menschen
Flach danieder - stumm vor Angst
Von ihren Brüdern überrannt
Und rücksichtslos zertreten
Ich sah die Menschen
Tief beschämt
Verraten und enttäuscht
Und schon früh in ihrem Leben
Im Todeskampf sich wiegend

Besiegt oder als Sieger
Gestärkt oder zerstört
Am Ende bleibt nur Hass
Und so gehen sie zu Boden

Ich sah die Ruhmessäulen großer Menschen
Ich hörte selbst noch ihre Worte
Und war gerührt und tief bewegt
Doch zuvor sah ich ihr Ende
Und auch das ihrer Visionen

Ich durchwanderte die Kriege
Sah die Angst und das Verderben
Und ganz gleich ob Krieg - ob Frieden
Egoismus - blinder Hass
War doch immer hier zu gegen
Und ich lief weiter durch die Nacht
Und sah nur mehr noch mehr Tränen
Und noch weiter lief ich fort
Und was ich sah war Dummheit
Menschlicher Neigung entsprechend
Tierisches Verhalten

Und als der Morgen sich erhob
Und die Nacht der Sonne wich
Zeigte sich mir jung und wild
Die große Zeit der Griechen
Und die Hoffnung dieser Menschen
Ihr Mut und ihre Kraft
Erfüllte mich auf meinem Weg
Zum ersten mal mit Freude
Und erschöpft von allen Zeiten
Legte ich mich nieder
Vor den Mauern von Athen

Und während ich die Augen schließe
Sehe ich das junge Volk
Sich voller Hoffnung und voll Stolz
Im angesicht der Sonne mehren

Elodia

Am Ende der Stille

Deine Worte gleiten in den Morgen
In einen zarten rosa Schleier
Der sich über der Natur erhebt
Verblassen sie und schweigen Stille
Nur die Sehnsucht meiner Stimme
Im flehenden Gebet
Entsinnt sich Deiner Worte
Die Du in mich gelegt
So verstummt auch meine Hoffnung
Und die Stille entfacht den Krieg

Alleine zu zweit

Am Ende der Wahrheit
Am Ende des Lichts
Am Ende der Liebe
Am Ende - da stehst Du
(Im Herzen wird es leerer - ein Teil geht nun von mir)
Nichts hat überlebt
Wir haben schweigend uns schon lange getrennt
Und mit jedem Tag "Wir"
Wuchs die Lüge unserer Liebe
Und je weiter wir den Weg zusammen gingen
Desto weiter haben wir uns voneinander entfernt

Einsam - gemeinsam
Wir haben verlernt uns neu zu suchen
Die Gewohnheit vernebelt
Die Tragheit erstickt
Der Hochmut macht trunken
Und die Nähe treibt zur Flucht

Tanz - mein Leben - tanz
Tanz mit mir
Tanz mit mir noch einmal
In den puren Rausch der nackten Liebe

Und wenn ich sie/ihn so sehe
Wenn ich sie/ihn erlebe
Wenn ich uns betrachte
Etwas hat überlebt
Und wenn ich Kraft und Hoffnung fände
Wenn ich selbst noch den Glauben an uns hätte
Wenn ich sie/ihn erreichen könnte
Sie/Ihn noch einmal fur mich hätte
Wenn die Basis - unser Fundament
Wenn wir uns noch einmal neu entdecken würden
Wenn sie/er nur wollte
Ich will!

Halt mich

Aus schlaflos gelebtem Tagtraum erwacht
So bin ich der Sehnsucht Opfer
Aus kindgelebtem Vertrauen erwacht
So klaffen heute meine Wunden

Das Leben brennt mir von der Seele
Die Sehnsucht erfüllt mir tapfer ihre Pflicht

Halt mich - mein Leben - halt mich!

Solange sich die Zeit noch regt
Die Zeiger sich noch drehen
Solange drehe auch ich noch meine Runden
Doch des Lebens süße Lust hat mich verlassen

Das Leben brennt mir von der Seele
Die Sehnsucht erfüllt mir tapfer ihre Pflicht

Halt mich - mein Leben - halt mich!

The turning point

Poutaisat pilvet haihtuvat katoen nopesti tuulten mukana kuin tama uni
Jossa en enaa sinua tavoita on liian myohaista

In a dream I saw the world beyond - no tongues telling lies
The silence was covering everything inside
In a dream I saw myself - fallen down next to me
Couldn't crawl back inside my body

No laughter on my face - reality mirrored in the deep signs of life
Too long sacrificed my feelings to the ones
Who take all 'till there's nothing in the end

I'm not in my aim - I've gotta love also the other half of me
To reach the turning point
As only in my dreams I'm my biggest enemy

Till I'd found out that I only loved your half in me
So much time I spent - not knowing myself
Too much love I'd given for everyone but nothing for me
My light was burning 'till the end

Now you showed me that two full halves make a stronger one
Also out of me and I feel the strength
Returning into me I new-found love again

Couldn't have been fighting alone
Thank you for hearing me on time
I bless you for the trust you gave
When I didn't admit being weak

I am close to my aim truly hoping
I won't fail
Before I reach the turning point
Where we're no longer the same

Didn't notice me change
Was not living the days without names
Now I'm here with you
To stay beyond
The turning point
Of my dreams

O found my aim - now I can face myself
Again
I thank you for
Loving me
And keeping us on the right way

Ich verlasse heut' Dein Herz

Ich verlasse heut Dein Herz
Ich verlasse heut' Dein Herz
Verlasse Deine Liebe
Die Zuflucht Deiner Arme
Die Wärme Deiner Haut
Wie Kinder waren wir
Spieler - Nacht für Nacht
Dem Spiegel treu ergeben
So tanzten wir bis in den Tag

Ich verlasse heut' Dein Herz
Verlasse Deine Liebe

Ich verlasse Deine Tränen
Verlasse was ich hab'
Ich anbefehle heut Dein Herz
Dem Leben - der Freiheit
Und der Liebe
So bin ich ruhig -
Da ich Dich liebe!

Im Stillen
Lass ich ab von Dir
Der letzte Kuss - im Geist verweht
Was Du denkst bleibst Du mir schuldig
Was ich fühle das verdanke ich Dir
Ich danke Dir für all die Liebe
Ich danke Dir in Ewigkeit

Ich verlasse heut' Dein Herz
Verlasse Deine Liebe
Ich verlasse Dein Herz
Dein Leben - Deine Küsse
Deine Wärme - Deine Nähe -
Deine Zärtlichkeit

Dich zu töten viel mir schwer

Und da bleibt kaum noch Luft
Und da bleibt kaum noch Raum
Und da bleibt keine Sehnsucht
Und das ist alles was mit bleibt
Ich muß hier raus - ich muß hier weg

Und doch - ich suche nur nach Dir
Dem Leben das ich niemals fand
Das Leben - meiner Zuflucht Not
Ich habe Dich nur verflucht
Um später und viel tiefer noch
Den Kuss nur zu versuchen
Du Licht meiner Seele

Und nun zu Dir -
Mein krankes Hirn
Konserviert im Saft der Zeit
Ich gab Dir Blut aus meinem Herzen
Speiste Dich mit Sinneskraft
Über vieles ließ Dich walten
Gab selbst Dir die Macht über mein Tun
Ich gab Dir Liebe -
Mein Vertrauen
Mein Freund -
Du tust mir weh
Und doch -
Es ist noch nicht vorbei

Noch höre ich
Deinen Atem
Und noch sehe ich
Das Zittern Deiner Hände
Die Erinnerung beginnt zu leben
Beginnt erneut mich zu durchbohren
Und mein Herz im Stillen zu erobern
Mein Herz - Du braver Schmerz

Du hieltest mich am Leben
Und schlugst mich in der Qual
Und noch immer kann ich es nicht verstehen
Nein - es ist noch nicht vorbei
Noch sehe ich den Glanz in Deinen Augen
Noch das Zucken Deines Korpers
Doch das Töten fiel mir schwer
Ja - das Töten fiel mir schwer
Heute klingt Dein Name wie ein leeres Buch
Wie ein nie erfülltes Versprechen
Dich zu töten fiel mir schwer
Ja - Dich zu töten fiel mir schwer
Für kurze Zeit warst Du das Licht
Und warst mein Tor zur Welt
So liegst Du nun in Deinem Saft
Und stirbst langsam
Aus mir aus

Sanctus

Sanctus - Sanctus - Sanctus - Dominus
Deus deus Sabaoth - pleni sunt caeli et terra
Gloria tura - gloria tura

Und da warst Du -
Nicht am Licht das Dich umgab
Nein - am Schatten den ich warf
Habe ich Dich erkannt

Gloria tua - gloria tua

Und wir fielen - zusammen
Und wurden schließlich eins
In Farben ausgemacht
In Bildern still erdacht
Im Leben aufgewacht
Im Herzen neu entfacht
Licht und Liebe
Eingetaucht tief in die Nacht

Hasanna in excelsis
Benedictus qui venit in nomine domini

Sanctus dominus

Am Ende stehen wir zwei

Keine Kompromisse keine stillen Tränen
Keine Küsse deren Geschmack mich zu Dir führt
Keine Wiederholung Keine Täuschung
Keine schmerzliche Berührung aus der Vergangenheit

Nur die Hoffnung einer zweiten Chance
Das ist alles was uns bleibt
Eine zweite Chance für Dich und mich
Eine zweite Chance für uns zwei

Du brauchst jetzt nichts zu sagen
Brauchst mich nicht zu lieben
Ich habe Hoffnung für uns beide
Denn am Ende stehen wir zwei

Die Musik dringt von weit her an mich fremd
Ich erkenne Dich nicht mehr
Deine Liebe bleibt mir heilig
Dein Leben ist entflohen
Ein Abschied ohne Ende
Ein Kreuzgang in Dein Herz
in Dein Herz
in Dein Herz

Eine Liebe ohne Grenzen
Eine Wärme ohne Licht
ohne Licht
So liegst Du kalt und regungslos
Und wärmst noch immer mein Herz
mein Herz

Fassade

Fassade - 1. Satz

Schaut mich nicht an!
Ich bin kein Tier!
Nur ein Menschenkind - für euch ein fremdes Wesen - vielleicht
Mit Augen und Ohren
Einem Herz und viel Gefühl
Und immer noch mit einem klaren und auch freien Verstand!
Vielleicht bin ich nur ein Schatten
Der euren Plan verdunkeln will
Vielleicht bin ich ein Gewitter
Dessen Regen manches Samen Durst nach Wachstum leiste stillt

Schaltet - die Menschen - Maschinen - gleich und seht -
Im Gleichschritt - sie schreiten - ganz ohne - Bedacht und -
Sie glauben - zusammen - verschieden - zu sein und -
Ganz eigen - ganz frei und - selbstbestimmt - zu sein

Schaut mich nicht an!
Tief in euch werft euren Blick!
Nicht die anderen sind Täter - und vergiften diese Welt
Nein - ein Jeder kämpft und streitet und gestaltet dieses Leben
Und wenn ihr redet
Wessen Geist ist eurer vielen Worte Inhalt?
Wart ihr jemals an dem Abgrund zwischen Herz und dem Verstand?
Könnt ihr sagen: Ich erlerne mich?
Eure schreckliche Einfältigkeit
Zu glauben was man euch erzählt:
Natürlichkeit und Selbstbestimmung
Aber bitte nur im Rahmen des Systems dieser Gesellschaft

Schaltet - die Menschen - Maschinen - gleich und seht -
Im Gleichschritt - sie schreiten - ganz ohne - Bedacht und -
Sie glauben - zusammen - verschieden - zu sein und -
Ganz eigen - ganz frei und - selbstbestimmt - zu sein

Warum Fassade?
Gibt es nicht genügend Egoismus in der Welt?
Gibt es nicht genügend Selbstsucht die den Selbsthass überspielt?
Reicht es nicht dass jeder sich der nächste ist und nicht versteht?
Dass die Mauern des Alleinseins die des Egoismus sind?

Schaut mich nicht an!
Ich bin kein Tier!
Nur ein Menschenkind - für euch ein fremdes Wesen - vielleicht
Mit Augen und Ohren
Einem Herz und viel Gefühl
Und immer noch mit einem klaren und auch freien Verstand?

Der Morgen danach

So viele Menschen sehen Dich
Doch niemand sieht Dich so wie ich
Denn in dem Schatten deines Lichts
Ganz weit dort hinten sitze ich
Ich brauche Dich - Ich brauch dein Licht
Denn aus dem Schatten kann ich nicht
Du siehst mich nicht - du kennst mich nicht
Doch aus der Ferne lieb ich Dich
Ich achte Dich - verehre Dich
Ich hoff auf Dich - begehre Dich
Erfühle Dich - erlebe Dich
begleite Dich - erhebe Dich
Kann nicht mehr leben ohne Dich

Dies ist der Morgen danach
Und meine Seele liegt brach
Dies ist der Morgen danach
Ein neuer Tag beginnt
Und meine Zeit verrint

Dieses alles schreib ich dir
Und mehr noch brächt ich zu Papier
Könnt ich in Worten alles Leiden
Meiner Liebe dir beschreiben
Nicht die Botschaft zu beklagen
Sollen diese Zeilen tragen
Nur - Ich liebe Dich - doch sagen

Heute Nacht erhälst du dies
Ich bete daß du dieses liest
Im Morgengrauen erwart ich Dich
Ich warte auf dein strahlend Licht
Ich träume daß du mich bald siehst
Du morgen in den Schatten kniest
Und mich zu dir ins Lichte ziehst

Dies ist der Morgen danach
Und meine Seele liegt brach
Dies ist der Morgen danach
Ein neuer Tag beginnt
Und meine Zeit verrint

Senses

If my hands couldn't feel
Your warm soft skin
If my eyes wouldn't show me
The things way they are
If your love wasn't there
I couldn't be me - now I know
This is an evening - I never saw before
A new beginning unpredictable
Thank you for the comfort
The feeling that I'm not alone
Although there is no-one here I can see
Sensing you closeness
Never leaving me alone
Making me to trust the day

The song in my mind
Once so pure and light
Now suddenly lost it's rhythm
Tones out of tune
Was it your leaving
That caused disharmony?

Now I have a collection of you
Though I can't restore
Every memory of us
Tons of pictures - letters
Written in love - but you're more
The moment you stepped out
My heart left with you
I lessened living - unreturnable
I remember your closeness
Never leaving me in vain

Sensing your love
Living in these walls
But even this drink is
Torturing my empty veins
Still waiting to hear your voice

This song in my mind
Once so pure and light
Now suddenly lost it's rhythm
Tones out of tune
Was it your leaving
That caused disharmony

I long for your love
Thirst for your kiss
Is this human
You're only making me alive?

Warum so tief?

Wieder sprachlos - herzlich hiflos - und beschämt
So trete ich heute vor sie...

Und so trete ich heute erneut vor euch
Mutter Angst und Vater Schmerz
Nicht adoptiert - nein es fließt euer Blut durch meine Adern
Euer Erbgut ist mein Teil
Einmal ohne Angst vor Schmerz - ich dachte ich könnte fliehen
Könnte euch und mir entkommen
Doch je weiter es mich auch zog zu ihr - desto mehr
Erkannte ich euch in mir

Warum so tief - und warum gerade jetzt?
Warum vor ihr - warum diese Ironie?
Warum so hart - und warum nicht einfach besiegt?
Muss ich denn wirklich für jede Begegnung
Für immer und ewig mit all meiner Liebe bezahlen?

Einmal ohne das eine und endgültige Gefühl - verloren zu sein
Nur einmal bei ihr - keine Tobsucht in Ketten
Doch ich kann es nicht 'mal bestreiten - dass ich euch liebe
Mutter Angst und Vater Schmerz

Warum so tief - und warum gerade jetzt?
Warum vor ihr - warum diese Ironie?
Warum so hart - und warum nicht einfach besiegt?
Warum kann ich euer Erbgut nicht einfach verleugnen
Und mich an dem Leben vergehen
Warum so tief - und warum gerade jetzt - Mutter Angst sag' mir?
Warum vor ihr - und warum diese Ironie - Vater Schmerz sag' mir?
Warum so hart - und warum nicht endlich besiegt?
Muss ich denn wirklich für jede Begegnung
Für immer und ewig mit all meiner Liebe bezahlen?

Warum so tief?
Und warum so schrecklich verloren?
Warum vor ihr?
Warum nur wieder vor ihr?

Fassade - 2. Satz

Ein Meer voller Seelen
Doch so allein bleibt der Mensch in sich verschlossen
Er redet viel zu viel
Doch sagt er nichts - nichts gibt er preis - nichts nimmt er auf
Nur die Fassade schmückt er treu

Diese Welt ist fern von mir - und ich gehöre nicht zu ihr

Nichts gleicht sich aus - nichts bleibt bestehen
Nichts aus dieser Welt ist echt

Wie ein Traum
Ein tiefes Sehen
Du allein -
Kannst strahlen in der Welt?

Nichts bleibt bestehen
Nichts hält mich auf
Ich will raus - aus dieser Menschen kalten Welt
Und will hinein - in jener Liebe warmen Hand

Wie ein Traum
Ein tiefes Sehnen
Du allein -
Kannst strahlen in der Welt

Es gibt keine Wahrheit ohne Liebe
Es gibt keine Liebe ohne Wahrheit
Nichts bleibt bestehen
Nichts hält mich auf
Ich will raus - aus dieser Menschen kalten Welt

Liebesspiel

Du - nur du
Und ewig du - nur du
Und immer lauter
Ich gehör' Dir

Ich in dir
Und du jetzt über mir
Und immer fester
Du gehörst mir

Nie allein - ich will immer bei dir sein
Du bist mein - du wirst nie alleine sein

Nackt am Boden
Deine Demut riechend
Dich verderben
Ich gehör dir

Zwischen deinen Schenkeln
Zwischen deinen feuchten Lippen
Dir erlegen
Du gehörst mir

Nie allein - ich will immer bei dir sein
Du bist mein - du wirst nie alleine sein

Stumme Worte

Meine Hände bersten
Da ich diese Zeilen schreiben
Doch führe ich die Feder
Da meine Zunge mir versagt
Nur Worte kriechen auf den Bogen
Doch ist die Seele wild entflammt

Nur einmal hab' ich sie begehrt
Nur einmal - jetzt und immer wieder
Aus meinem Herzen sie verbannt
Doch mich so tief an ihr verbrannt

Diese Worte bleiben stumm
Denn mein Mund wird sie nicht wecken
So kriechen sie zurück zu mir
Und zerreissen letztlich mir das Herz

Nur einmal hab' ich sie begehrt
Nur einmal jetzt und immer wieder
Doch diesen Schmerz möcht' ich nie missen
Denn er ist alles was mir von ihr bleibt
Nur einmal hab' ich sie begehrt
Nur einmal - jetzt und immer wieder

Fassade - 3. Satz

Vielleicht bin ich nur ein Mensch
Und vielleicht bin ich auch nur ein Argument
Vielleicht bin ich letztlich einer dieser Fragen
Deren Antwort sich die Blösse gibt ein fragend Mensch zu sein

Und so kann man mich verneinen
Und so kann man mich auch tatenlos benennen

Einheit - war Stärke - war Gleichschritt
War Macht über euch selbst
Euch selbst - euch selbst

Und so bin ich unbefangen
Nicht verlogen - nicht bestochen und nicht blinder Macht verkauft
Nein - ich bebe vor Verlangen echte Worte zu empfangen
In Wahrhaftigkeit einander zu begegnen

Warum Fassade?
Musst du wirklich wissen was ich fühle?
Musst du wirklich wissen wie ich bin?
Bei allem was mich umtreibt - wie ich lebe - mich bewege
Bei allem was ich gestern - hier und heute vor dich bringe

Gibt es wirklich so viel Egoismus in der Welt?
Gibt es wirklich so viel Selbstsucht
Dass die Liebe nicht mehr zählt?
Reicht es nicht dass jeder sich der nächste ist und nicht versteht
Dass die Mauern des Alleinseins die des Egoismus sind?

Kann ich vergeben
Kann ich dir jetzt vergeben sag mir
Sag an - was du von mir willst

Musst du wirklich fragen was ich fühle?
Musst du wirklich fragen wer ich bin?
Bei allem was mich umtreibt - wie ich lebe - mich bewege
Bei allem was ich gestern - hier und heute - vor dich bringe
Kann ich vergeben
Kann ich dir jetzt vergebn sag mir

Ganz allein - ich will alleine sein
Ich will nichts hören - will nichts sehen
Will alleine mit dir sein

Ganz allein -
Ich will nur alleine sein!
Ganz allein -
Bitte nur in Ruhe laßt mich sein!


{modal url="index.php/en/lacrimosa-main/lyrics/15-lyrics/148-warum-so-tief-2?tmpl=component" width="400" height="600"}Warum so tief?{/modal}
{modal url="index.php/en/lacrimosa-main/lyrics/15-lyrics/147-fassade-2-satz-2?tmpl=component" width="400" height="600"}Fassade - 2. Satz{/modal}
{modal url="index.php/en/lacrimosa-main/lyrics/15-lyrics/146-liebesspiel-2?tmpl=component" width="400" height="600"}Liebesspiel{/modal}
{modal url="index.php/en/lacrimosa-main/lyrics/15-lyrics/145-stumme-worte-2?tmpl=component" width="400" height="600"}Stumme Worte{/modal}
{modal url="index.php/en/lacrimosa-main/lyrics/15-lyrics/144-fassade-3-satz-2?tmpl=component" width="400" height="600"}Fassade - 3. Satz{/modal}

Echos

Kyrie

Kyrie eleison
Christe eleison

Durch Nacht und Flut

Herz im Licht
Untragbar in Gestalt
Ich bin Dein Schatten
Du verbrennst mich nicht.
Herz im Geist
Das Leben neu versucht
Benutzt und abgelegt
Herz aus Stein.

Wach auf - ich suche Dich
Brich weit - mein Herz - ich löse Dich
Hoch aus - du Licht
Entflamme mich.
Zu Dir - ich weiss - ich finde Dich

Durch Nacht und Flut - ich spüre Dich
Ich hör Dich rufen - lese Deine Spur
Ich weiss - ich finde Dich
doch finde ich wirklich was ich suche?

Und wenn es Dich berührt
Im Beisein Dich verführt
Folgst Du den Händen
Die zum Tragen Dich erheben.

Und in den Händen
In diesen Armen
Beendest Du der Füsse Lauf
Und Deine Spur versiegt
jetzt und hier.

Wach auf - ich suche Dich
Brich weit mein Herz - ich löse Dich

Die Suche endet jetzt und hier
Gestein - kalt und nass
Granit in Deiner Brust
Der Stein der Dich zerdrückt
Der Fels der Dich umgibt
Aus dem gehauen Du doch bist.

Wach auf - ich suche Dich
Brich weit - mein Herz - ich löse Dich

Sacrifice

Ich - ich war schon einmal hier
Ihr - schient fern zerbrechlich mir
Hier - bist du allein mit mir
Wir - verbrennen lebend wir

Seht - ich war schon einmal hier
Dieser Stein - markiert die Glut
Hier - verbrannten lebend wir
So flieht
Flieht aus den Adern mir

Doch bin ich nicht blind
Nur ein wenig verbrannt
Ich warte auf Dich 

Apart

So - you - said - that
I - shall - try - to go on

I've seen your eyes
They shined like stars to me
And then I saw your soul
An empty hall

Kissing you was like
Kissing the past
I felt like giving in

I felt like
Being a part of something
Something I was always
trying to achieve
I felt like
Being a part of something
Something that lasts

I've seen your ways
They sometimes took me
By surprise
And then I saw your aim
A ... lunatic

Touching you was like
Touching a flame
I felt like giving in

I felt like ...

And I need love
Like I never needed love before ...

Ein Hauch von Menschlichkeit

Und wenn ich dich nochmals umarmte ?
Doch mehr im Geiste umgarnte
Zum Licht im letzten Feuer neigte?
Doch nur im Stillen für mich weinte
Das letzte Wort ist nicht gesprochen
Noch ist die Geste ungebrochen
Alleine diese eine Gabe
Kann im Schweigen und im Zuhören mich noch
tragen

Ein Hauch von Menschlichkeit - in dir
Ihn zu suchen bin ich hier - bei dir

Die feuchten Dogmen blinder Lehren
Nur auf den Lippen sich vermehren
Nicht aus der Tiefe Dir geboren
So hast bei all den Kämpfen du noch nie
verloren

Ein Hauch von Menschlichkeit - in dir
Ihn zu suchen bin ich hier - bei dir

Und wenn im Fliehen ich Dir folgte ?
Im Sturm die Selee von dir wollte ?
Fände ich Deine beiden Hände
Bereit zu kämpfen
Für das Leben vor dem Ende ?

Ein Hauch von Menschlichkeit
in dir
Ihn zu suchen bin ich hier
bei dir

Eine Nacht in Ewigkeit

Nicht nur ein Wort
Erhellt die Nacht
Unjsere Herzen strahlen
In tiefster Sehnsucht
Und unsere Seelen
Fallen diesem Glanz
Abgeschieden blende mich
Verführe mich - durchflute mich
Du strömend Licht
Erhellst Du mich ?

Aus der Stille - aus dem Nichts
Eingetaucht in Dich
Erhalte mich in dieser Nacht ...

Hat auch der Knebel der Vernunft
Mich nicht bewahrt
Verschlungen trinken nun
Verschmolzen wir zu bluten
Opfer sind wir Täter und
Erstürmen unserer Nähe Sucht
Durch Fleisch und Raum
Durch Zeit und Lust
Durch Schweiss und Sucht
Durch mich in dich

Verführe mich - durchflute mich
Durchströme mich
Erhelle mich !

Aus der Stille - aus dem Nichts
Eingetaucht in dich
Erhalte mich in dieser Nacht ...

Und wenn ich Dich berühre
Deinen Körper bis in jede Zelle spüre
Und wenn ich Dich umgarne
Deine Blösse umd die
Meine feucht ich fühle
Und wenn wir uns verlieren
Nur gemeinsam und für immer diese
Nacht einander schenken
Und wenn die Schatten fallen
Zwischen Deine Lippen ich den letzten
Kuss ganz tief versenke

Eine Nacht in Ewigkeit
So sind für immer wir vereint
Und Schönheit wiegt uns
Schliesslich in den Schlaf ...

Malina

Nur erträumt
Doch so oft
Versäumt
Tief in mir
Schreit es laut
Nach dir

Hörst du nicht ?
Ich rufe flehend dich !
Zu halten brenne ich !
Zu lieben lebe ich !
Nur für Dich !
Siehst du nicht ?
Mein Herz erwartet dich !
Es kam zu lieben dich !
Doch jetzt verbrenne ich !
Siehst du nicht ?

Hier in mir
Scheint die Nacht
über dir
Und der Traum zerbricht
Wie so oft
im Licht

Hörst du nicht ?
Ich rufe ...

Ich glaube
I habe Angst
Vor dir - vor mir - vor uns

Die Schreie sind verstummt

Und so geschehen
Es gibt kein zurück
Was bleibt ist Schweigen
Und es bleibt der Verlust
Gefolgt von Schmerz
Der Welt war sie
Eine Lichtgestalt
Doch nur für mich
War sie mein schlagendes Herz
In meiner Brust

Doch an diesem Tag
Und an jenem Ort
Es brach der Stolz
Und so ihr Herz

Heute - streif ich
Durch die Wälder
Zurück in's Tal
Heute - zieh' ich
Durch die Schluchten
Ziellos - rastlos
Heute - zieh' ich
Durch die Dörfer

Ihr Bild in mir
Heute - brennen ihre Tränen
So trinke ich von ihr

Hier bin ich Mensch
Und ich küsse meine Sehnsucht wach
Hier bin ich fremd
Und ich küsse meine Sehnsucht wach

Doch viel tiefer
Tiefer als die Sehnsucht
Dort versteckt sie
Ihr Leben vor der Welt
Kraftlos zitternd
Die Hände ausgestreckt
Blutbefleckt und
Verstümmelt ist ihr Leib

Einst ging aus von ihr ein Licht
Und sie strahlt - und sie strahlt

So liegt sie danieder
Und doch höre ich den
Schrei - und sie schreit

Gebrochen und geschlagen
Verlacht von aller Welt
Einst ging aus von ihr ein Licht
Bespuckt sie heute sich und liegt
In ihrem Blut
Am Wegesrand im Graben
Erwartet sie den Tod
Gehüllt in Schlamm und Schmach
Und ich höre sie schreien
Wie sie schreit...

Ein letztes Mal war ich im Tal
Noch einmal in der Schlucht
Noch einmal in der Gruft
In der sie sich nun versteckt
Sich vergräbt
Und bedeckt
Sie wagt es kaum -
Sie wagte es kaum mich anzusehen
Wagt es nicht mich
Haut an Haut zu berühren
Sie wagte es kaum -
Sie wagte es kaum mich anzusehen
Mich Haut an Haut zu berühren

Zaghaft richte ich mich auf
Zaghaft richtet sie sich auf
Und ich halte die Hand
Die zum Herzen mich führt

Der letzte Kuss galt mir
Der Seele ist das Herz gefolgt
Die Schreie sind verstummt!
Die Schreie sind verstummt!

Lichtgestalt

Sapphire

So - wie Du bist
Zeig Dich mir - wenn Du brennst
Wenn Du Dich an mich verlierst
Halte fest an meinem Blick!

So - wie Du bist
Lass uns fliehen - der Welt entgleiten
Lass Dich atmen - Dich entreissen
Sieh' mich an - und folge mir!

So - wie Du bist
Lass uns fliehen - lass Dich atmen
Halte fest - und folge mir!

So - wie ich Dich
Durchflute mich - verschwende Dich
Halt mich fest - ich folge Dir
So - wie ich Dich
Erstürme mich - ergiesse Dich
Halte fest - und folge mir!

Ich - hab' mir vertraut
Und doch hab' ich mir nicht geglaubt
Der Strom der mich umspülte
Und der mich hierher führte
Versickert tief im Grund

Ich komme nicht zur Ruhe
Verfluche meine unendlich -
Tatenlose unverfälschte Suche
Nach dem Ziel das viel zu fern
Und doch zu Füssen mir erscheint
Verloren stehe ich im Spiegel
Aufgebrannt erkenn' ich meine
Tatenlose unerfüllte Leere
Wie ein Wolf - als wenn ich etwas suchte
Das zu finden sich noch lohnte

Hier - trage ich
So wie Du mich - in den Tag
Hier sind wir fremd - und verbrannt
Im Morgenlicht - das uns zerbricht

Halte fest am meinem Blick!

Kelch der Liebe

Mein Körper taucht ins Leben
Und mein Geist schwimmt hinterher
Das Herz ist mir mein Kompass
Und die Liebe mein Horizont
Jene Worte sind wie Stürme
Jene Blicke eine raue See
Oft verschlucken mich die Wellen
Doch besiegen sie mich nie!
Und wer fragt nach mir und wer will mich hören?
Und wer sieht mich an und wer spricht zu mir?

Und ich? Ich will nicht leben ohne Ziel!
Ein Leben ohne Liebe ist kein Leben!
Ich brauch kein Leben!
Ich brauch nur Dich!
Deinen Körper
Deine Seele -
Und Dein Herz!

Dieser schöpft aus meiner Seele
Jener isst von meinem Geist
Mancher trinkt von meiner Liebe
Und viele ernten meine Kraft
Ich bin Mensch und brauche Liebe
Doch was bleibt ist nur die Sehnsucht
Und die Worte die mich treffen
Doch die mir nicht einmal gelten

Und wer fragt nach mir und wer will mich hören?
Und wer sieht mich an und wer spricht zu mir?

Und ich? Ich will nicht leben ohne Ziel!
Ein Leben ohne Liebe ist kein Leben!
Ich brauch kein Leben!
Ich brauch nur Dich!
Deinen Körper
Deine Seele -
Und Dein Herz!
Und wenn die Welt in Flammen steht
Und auch der letzte Mensch vergeht
Selbst wenn die Sonne sich zerbricht
Bleibt Dir der Liebe Licht

Nimm Du diesen Kelch
Mit dem Leben eines namenlosen Clowns
Eines ausgesperrten? abgelehnten
Einer schattenreichen Lichtgestalt
Dies ist nun der Kelch
Angefüllt mit der Liebe eines Clowns
Eines ausgesperrten? abgelehnten
Eines schattenhaften Liebenden

Lichtgestalt

Ich bin der Atem auf deiner Haut
Ich bin der Samt um deinen Körper
Ich bin der Kuss in deinem Nacken
Ich bin der Glanz auf deinen Wimpern

Ich bin die Fülle deiner Haare
Ich bin der Winkel deiner Augen
Bin der Abdruck deiner Finger
Ich bin der Saft in deinen Adern
Und Tag für Tag durchströme ich dein Herz

So schnell du auch fliehst,
So weit du auch kommst
Trägst du mich mit dir
Wohin du auch gehst,
Was immer du tust
Ich bin ein Teil von dir

Wohin du auch gehst,
Was immer du tust
Ich bin ein Teil von dir

Ich bin der ungelebte Traum
Ich bin die Sehnsucht, die dich jagt
Ich bin der Schmerz zwischen deinen Beinen
Ich bin der Schrei in deinem Kopf

Ich bin das Schweigen, die Angst deiner Seele
Ich bin die Lüge, der Verlust deiner Würde
Ich bin die Ohnmacht, die Wut deines Herzenes
Ich bin das Licht, zu dem du einst wirst

So schnell du auch fliehst,
So weit du auch kommst
Trägst du mich mit dir
Wohin du auch gehst,
Was immer du tust
Ich bin ein Teil von dir

Wohin du auch gehst,
Was immer du tust
Ich bin ein Teil von dir

Lichtgestalt, in deren Schatten ich mich drehe

Nachtschatten

Im Herzen der Stille
Im Herzen der Nacht
Wie oft hab' ich mich schon gefragt
Wo Du gerade bist
Wie oft hab' ich mich schon gefragt
Ob Dir gerade Liebe widerfährt

Auf einem Fest - vielleicht in Cannes
In einem Club - vielleicht in Rom
Vielleicht Du ganz alleine diese Nacht verbringst
In einem Grandhotel in Wien

Im Geist Dich so begleite
Und Dich öfter so kann sehen
So kommen sie mir näher
Die Schatten aus den Ecken
Diese Schatten meiner Einsamkeit
Von den Wänden kriechen sie
Und sie kommen mich zu holen
Und versperren mir die Sicht
Und der Raum wird immer grösser
Und darin ich immer kleiner
Und die Stille wird zur Melodie der Herzens
Und das Sehnen wird zum Wesen meiner Seele
Und stark ist meine Seele
Und gewaltig ist das Hoffen
Und meine Sehnsucht ist unstillbar
Gleich der Liebe zart und mächtig
Und sie reisst mich aus der Einsamkeit
Führt mich zu Dir!

Und so treffe ich Dich in Cannes
Und vielleicht auch schon in Rom
Vielleicht bin ich der Mann
Der Dich anruft wenn Du einsam bist
Im Grandhotel in Wien

My last goodbye

Not here - not now
Not with me and
Not with a single tear of mine
There is no pain
There won't be no fear
This is my last goodbye
Cause I won't die

Not here - not now
No regrets
It was just another lesson in my life
I close the door
I clean my own place
This is my last goodbye
Beforde I die

And when you fail
You seem to swollow
Everything that comes to you
And if you fall I am the one
Who takes you by his hand

Don't take this love
Please don't stock on this romance

Fleeing from your love and far away
You say goodbye
But I live in the ruins of your love
I am just a tear upon your face
You are the sun that sets for me
I'll be gone
While I'll be waiting
This is my last goodbye

There is that much history
There is that much to learn
How can we do all the same mistakes again
An no-one cares
Fascinating to grow old
It's fascinating to be born
Fascinating to decide
And sometimes even to be right

Here I stand alone
And now I say goodbye
I leave this place - with a smile
And with my breathing –
Sometimes bleeding -
Not unuseful soul
I'm leaving this society
But not my body nor soul

Right here - right now
With no regrets
I say goodbye
I am a Queen
And I will rule my life!
And when you fail
You seem to swollow
Everything that comes to you
And if you fall I am the one
Who takes you by his hand

Fleeing from your love and far away
You say goodbye
But I live in the ruins of your love
I am just a tear upon your face
You are the sun that sets for me
I'll be gone
While I'll be waiting
This is my last goodbye

The party is over

I lost you in the morning
When the snow felt in our world
I lost you in the cold
Between these shades of our illusions
I found an empire of love and pain
Within this kiss - this kiss goodbye
For I will never
Forget your face
Behind the window
Of this parting train

I asked the moon
To bring you back into my arms
I called the win to guide your way
I begged the earth to hold you tight
Keep you from harm
I send you kisses in my dreams
For I know
We had our time
I close the door
The party is over

Imposing our love
Through all the years we have to face
Now I am on my own
Passing through these fields of memories
All these visions of my temple dream
I sacrifice my everything
For I will never
Forget your face
Behind the window
Of this parting train

I asked the moon
To bring you back into my arms
I called the win to guide your way
I begged the earth to hold you tight
Keep you from harm
I send you kisses in my dreams
For I know
We had our time
I close the door
The party is over

Letze Ausfahrt: Leben

Und nun bin ich ein Fremder
Der sich von seinen Lieben hat entfernt
Und weit entrückt
Und so bin ich vergangen
Die letzte Ausfahrt die versteckt sich zeigt
Auf dieser Brücke die mich kaum noch trägt

Letzte Ausfahrt: Leben
Aus dem Winter meiner Seele
Nur ein kleiner Schritt genügt
Und ich geh' auf neuen Wegen

Und wenn ich es wag' zu sprechen
Dann könnten sie nicht hören noch verstehen
Und so verstumme ich
Und wenn ich es wag' zu lachen
Verhallt die Freude gänzlich ungeteilt
Denn sie fühlen nicht mit mir

Letzte Ausfahrt: Leben
Aus dem Winter meiner Seele
Nur ein kleiner Schritt genügt
Und ich geh' auf neuen Wegen

Und wenn ich mich dan nähern will
Schafft die Sehnsucht mehr Distanz
Und wenn ich sie berühren will
Verliere ich das Gleichgewicht

Letzte Ausfahrt: Leben
Aus dem Winter meiner Seele
Nur ein kleiner Schritt genügt
Und ich geh' auf neuen Wegen

Hohelied der Liebe

[1. Korinther, 13. Kapitel]

[1 Vers]
Wenn ich mit Menschen
Und mit Engelszungen redete,
Und hätte der Liebe nicht,
So wäre ich ein tönend Erz
Oder eine klingende Schelle.

[2 Vers]
Und wenn ich weissagen könnte
Und wüsste alle Geheimnisse
Und hätte der Liebe nicht,
So wäre ich nichts.

[4 Vers]
Die Liebe ist langmütig und freundlich,
Die Liebe eifert nicht, sie blähet sich nicht,

[5 Vers]
Sie suchet nicht das ihre,
Sie lässt sich nicht erbittern,
Sie zählt das Böse nicht,
Sie treibt nicht Mutwillen,

[6 Vers]
Sie erfreut sich nicht der Ungerechtigkeit,
Sie freuet sich der Wahrheit;

[7 Vers]
Sie verträgt alles, sie glaubet alles,
Sie hoffet alles, sie duldet alles.

[8 Vers]
Die liebe höret nimmer auf,
So doch die Weissagungen und sprachen
Und die Erkenntnisse aufhören werden.

[9 Vers]
Denn unser Wissen ist nur Stückwerk,
Und unser Weissagung ist Stückwerk.
Aber die Liebe ist vollkommen,
Und höret niemals auf.

[7 Vers]
Die Liebe verträgt alles,
Die Liebe glaubet alles,
Die Liebe hoffet alles,
Die Liebe duldet alles.

[12th Vers]
Wir sehen jetzt durch einen Spiegel
In einem dunkeln Wort;
Dann aber von angesicht zu angesicht.
Jetzt erkenne ich's Stückweise;
Dann aber werde ich erkennen,
Gleichwie ich erkannt bin.

[7 Vers]
Die Liebe verträgt alles,
Die Liebe glaubet alles,
Die Liebe hoffet alles,
Die Liebe duldet alles.

[5 Vers]
Sie zählt das Böse nicht,
Sie treibt nicht Mutwillen,

[6 Vers]
Sie erfreut sich nicht der Ungerechtigkeit,
Sie freuet sich der Wahrheit;

[13 Vers]
Nun aber bleibet -
Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe
Diese drei, aber die Liebe
Ist die Größte unter ihnen.
Amen!

Hoffnung

Mondfeuer

Millionen Lichter unter mir
Millionen Menschen, millionen Herzen
Millionen Träume und so viel Tränen
Nur ein Gesicht...
Alle Lichter verschmelzen zu einem Schein
Zu einem Gefühl, zu einem Verlangen
Nur zu dir

Eine Liebe die mein Herz sprengt, mich zerreisst
und mich in Dunkelheit Auflöst
Zu trocken, zu wüst und unbemerkt war mein Herz
Von deinen Augen, von deinen Händen
Von deinem Mund, von deinem Herz
Ja, von dir wurde ich geliebt!

Deine Liebe war so schön
doch war sie dabei viel zu hell
Unter deinen Augen endete das Leben
...so wie ich es kannte

Je stärker die Liebe, desto größer der Schmerz
Je stärker die Sehnsucht, desto ferner die Erfüllung
So halte ich die Sterne und umhülle die Nacht
So fliehe ich stündlich vor der Sonne und träume nur von dir
Jede kleine Einzelne und ewig blühende Sekunde träume ich von dir
Heute und in Ewigkeit

Kaleidoskop

Don't make me cry
Don't make me fade
I don't wanna be alone tonight
Just make me dream

Alles glaubt der Mensch zu haben
und besitzt doch nichts
Ehre, Ruhm und Eigentum
verliert sich in der Zeit
Nichts hat hier Bestand
Es ist doch alles nur geliehen
Ich - Ich will nur fallen
Fallen ganz tief in dein Herz

Don't make me cry
Don't make me fade
I don't wanna be alone tonight
Just make me dream

Alles glaubt der Mensch zu haben
Und er hat doch nichts
Begrenzt auf alles was wir kennen und verstehen
Weiter können wir nicht denken
Bleibt doch alles nur ein kaum verspürter Hauch
Fühlen - das könnte helfen
Gleich dem Morgentau nach ganz tief dunkler Nacht
Bevor der neue Tag erwacht

Don't make me cry
Don't make me fade
I don't wanna be alone tonight
Just make me dream

Draußen dreht sich alles nur im Kreis
Unsere Endlichkeit läuft aus
Schau mich nur an
Magst du hier mit mir einfach bleiben?

Don't make me cry
Don't make me fade
I don't wanna be alone tonight
Just make me dream

Unterwelt

Schrei mich nicht an
So wichtig bist du nicht
Ich bleibe nicht allein
Fass’ mich nicht an
Dich ficken will ich nicht
Ich will dich nicht mal sehen
Bleib mir – bleib mir vom Hals
Ausgespuckt ist halb verdaut
Die Welt will dich nicht sehen
Weit weg – so weit es geht
Ich bin nicht dein Opfer,
nicht dein Hobby
nicht dein Eigentum

Hast du schon gemerkt?
Ich mag dich nicht!
Hast du schon gemerkt?
Ich mag dich nicht!

Was du siehst, werde ich nie sehen
Es ist mir scheissegal
Was ich bin, das wirst du nie verstehen
Das ist nicht deine Welt
Kein Wort – kein Wort – kein Bild
Ich bin doch kein Klischee
Kein Wort – kein Wort – kein Flehen
Nichts von dem was dich umgibt
wird mich je interessieren

Hast du schon gemerkt?
Ich mag dich nicht!
Hast du schon gemerkt?
Ich mag dich nicht!

Die unbekannte Farbe

Komm, nimm meine Hand
Alles scheint so ruhig
Alles findet sich am Platz
Doch „alles“ ist vielleicht nicht alles
Plötzlich fühlt sich alles ungewohnt und auch ganz fremd
Plötzlich weint das Herz
Plötzlich weint das Herz

Alles scheint so ruhig
Alles findet sich am Platz
Alles was wir sehen
ist nicht alles war es gibt
Zweihunderttausend und zwei Küsse entfernt
Und doch unvergleichbar schön
Für mich bist du die Farbe
die kein Mensch jemals gesehen

Der Kelch der Hoffnung

Und kein Geld - Kein Geld der Welt kann meine Stimme jemals kaufen
Kein Geld der Welt wird mein Gewissen jemals löschen
Kein Geld der Welt kann mir je geben was ich tief in mir
so tief und kraftvoll in mir spüren kann

Hoffnung ist das Schwert, das dich befreit von aller Sinnlosigkeit
Hoffnung ist das Schild, das dich bewahrt vor aller Zukunftsangst

Noch bist du - bist du zu stolz dir zuzugeben, dass du einsam bist
Bist du zu feige zuzugeben, dass du langsam stirbst
Drehst dich zu schnell und schnell und immer schneller um dich selbst herum
Rennst wie ein Hamster und glaubst weit zu sein

Hoffnung ist die Kraft, die das erschafft, was deine Seele will
Hoffnung ist die Macht, die Licht entfacht, wenn es zu dunkel wird
Hoffnung ist das Schwert, das dich befreit von Angst und Herzensleid
Hoffnung ist das Schwert, das dich befreit von Angst und Herzensleid

Thunder and lightning

If I knew how to fall asleep
When my heart is full
If I knew how to talk to keep your interest
If I knew how to walk that you turn to watch behind
If I knew – if I knew that...

I love shadows and pain – keep in touch
Take my precious advice – don't tease me – no
I will take your mind – come into my arms
Don't you dare to run and
Fear and hide

Feel the thunder of my heart
See the lightning of my soul
You make me burn
Don't fear the woman I am.

I hear lightning and thunder – but who cares
I feel safe in me – so get me flashed
I can't wait tonight – let us share our worlds
For the times to come – so let us play

Feel the thunder of my heart
See the lightning of my soul
You make me burn
Don't fear the woman I am.

Tränen der Liebe

Noch immer zerbreche ich – zerbreche an deinem Anblick
Noch immer zerbreche ich – zerbrech' ich wenn ich deine Nähe spüre

Wenn du mich nur siehst, löse ich mich auf
Wenn du zu mir sprichst, ist es ganz egal wie du's meinst
Jedes Wort ist ein Kuss für meine Seele

Ich schreie ins Leere,
denn der Inhalt meiner Worte versinkt in der Tiefe meiner Einsamkeit

Noch immer liebe ich das Strahlen deiner Augen
Die Tiefe, den Blick in deine wundervolle Seele
Noch immer treibt mir deine Schönheit Tränen in die Augen
Die Welt wäre leer ohne dich

Der freie Fall - Apeiron Part I

Niemand erlebt deine Leiden so wie du
Niemand trägt deine Last so wie du
Niemand balanciert sie aus so wie du
Niemand sieht durch deine Augen in dein Herz so wie du

Sprechen ist ein täglicher Kampf gegen die Angst
Rauszugehen ist schwerer als sie glauben - es ist gegen die Angst
Doch wir sprechen und gleich Magneten erwarten wir die Antwort
Oh, erwünscht - so forciert - gefürchtet ist der nächste Schuss

Wo bleibt meine Hoffnung?
Wo bleibt meine Kraft?
Ist es das, was du willst? Willst du beim Fallen dir noch zusehen?
Oh, Tränen, Hass und Selbstmitleid - das alles wird dich jetzt nicht mehr erlösen
Die Anderen, glaubst du, stehen felsenfest und sind dabei auch noch gesund
Oh, doch sie sehen nur so aus, sie sehen nur so aus, sie sehen nur so aus

Wer stets im Vergangenen lebt, der verpasst die Gegenwart
Wer die Gegenwart dann auch nicht benutzt, der versäumt die Zukunft
Zeitlichkeit zu nutzen, sich ihr stellen - das ist gegen die Angst
Zeit ist ein Geschenk, sie zu ergreifen - das ist gegen die Angst
Dabei und nicht dagegen - das ist auch gegen die Angst
Mit dem Herzen, nicht dem Kopf, schau dich an - das ist gegen die Angst
Flügel auszubreiten und zu schlagen, das stoppt den freien Fall
Deine Flügel auszubreiten, sie zu schlagen, das stoppt den freien Fall

Keine Schatten mehr

Du bist eine Blume ohne Dornen
Einfach schön
Du bist - du bist das Leben für dich selbst
Und auch für mich
Den Nektar auf deiner Zungenspitze
Das alles könnte in Erfüllung gehen
Und selbst das Dunkel kann vergehen
ist vorbei und tatsächlich endlich endlich

Ich reiss' dich raus - Ich bring' dich weg
Ich reiss' dich raus - Ich bring' dich weg

Lächeln ohne "aber"
Lieben ohne Fragezeichen
So zu leben - das ist es wert
Ich nehm' dich in die Arme
Ich lass' dich nicht mehr los
Keine Schatten - Keine Schatten mehr

Ich reiss' dich raus - Ich bring' dich weg
Ich reiss' dich raus - Ich bring' dich weg

Lächeln ohne "aber"
Lieben ohne Fragezeichen
So zu leben - das ist es wert
Ich nehm' dich in die Arme
Ich lass' dich nicht mehr los
Keine Schatten - Keine Schatten mehr

Der freie Fall - Apeiron Part II

Niemand erlebt deine Leiden so wie du
Niemand trägt deine Last so wie du
Niemand sieht durch deine Augen in dein Herz so wie du
Niemand hört die Zweifel deiner inn’ren Stimme so wie du

Rauszugehen ist schwerer als sie glauben – es ist gegen die Angst
Sprechen ist ein täglicher Kampf gegen die Angst
Doch wir sprechen und gleich Magneten erwarten wir die Antwort
Oh, erwünscht - so forciert - gefürchtet ist der nächste Schuss

Wo bleibt meine Hoffnung?
Wo bleibt meine Kraft?
Ist es das, was du willst? Willst du beim Fallen dir noch zusehen?
Oh, Tränen, Hass und Selbstmitleid - das alles wird dich jetzt nicht mehr erlösen
Die Anderen, glaubst du, stehen felsenfest und sind dabei auch noch gesund
Oh, doch sie sehen nur so aus, sie sehen nur so aus, sie sehen nur so aus

Zeit ist nur ein Geschenk
Schau dich an - Schau nicht zurück
Zeit erfüllt den Zweck - den Zweck, den wir ihr geben

Wo bleibt meine Hoffnung?
Wo bleibt meine Kraft?
Ist es das, was du willst? Willst du beim Fallen dir noch zusehen?
Oh, Tränen, Hass und Selbstmitleid – das alles wird dich jetzt nicht mehr erlösen
Oh, die Anderen, glaubst du, stehen felsenfest und sind dabei auch noch gesund
Oh, doch sie sehen nur so aus, sie sehen nur so aus, sie sehen nur so aus

Testimonium

Wenn unsere Helden sterben

Meine Tränen kann ich kaum stoppen
Ihr wart die Stimme zur Zeit
Die Stimmung, das Gefühl
Wenn unsere Helden sterben
Stirbt auch ein Teil in uns
Jetzt zieht das Leben Kreise
Und doch bleibt nichts mehr gleich
Wenn unsere Helden sterben
Hält unsre Liebe sie am Leben
Unsere Helden wollen wir feiern, uh uh
Und beim Tanzen um trauern
Diese Plätze werden niemals mehr besetzt
Doch diese Plätze bleiben niemals leer
Seh die Freiheit und ein Halleluja
Ihr habt gegeben, wir genommen
Schwarze Asche deckt das Land der Helden
Lila Regen fällt von Himmel, oh oh
Wenn unsere Helden sterben
Wird es unerträglich still
Diese Hymnen bleiben unsre Lieblingslieder
Unsre Helden leben weiter
Uns bleibt euer Lebenswerk
Uns bleibt euer Licht
Uns bleibt euer Wahnsinn
Euer Liebe, eure Hingabe als Spiegelbild
Uns bleibt euer Lebenswerk, oh
Uns bleibt euer Licht, oh
Uns bleibt euer Wahnsinn
Euer Liebe, eure Hingabe als Spiegelbild
Wenn unsere Helden sterben
Halten wir sie in uns am Leben

Nach dem Sturm

Wenn du mein Herz brauchst
Dass dich fühlt
Wenn du Halt suchst
Weil deine Hand so klein
Wenn du fällst
Und doch nur fallen willst
Lass dich fallen
Lass dich fallen in meine Arme
Die Zukunft kenne auch ich nicht
Doch wir kennen die Vergangenheit
Das ist genug
Wenn du deine Augen schließt
Und sie nicht mehr öffnen kannst
Wenn du rennst und immer weiter rennst
Doch die Schatten dich einholen (einholen, einholen)
Wenn du träumst Sie oder ihn
Und nicht hier, sondern dort zu sein
Komm zu mir
Komm in meine Arme
Hier ist dein Zuhaus'
Halte fest
Halte fest
Halte fest
Halte fest

Zwischen allen Stühlen

Zwischen dir, der Hand und mir
Zwischen Tat und dem Gefühl
Zwischen Plan und Ziel
Gedanke und Mut
Versuchung im Blut
Zwischen diesen allen Türen
Diesen vielen Angeboten
Zwischen dem was sich bewährt hat
Und dem neuen unbekannten
Zwischen Herz und dem Verstand
Dem ewig dauernden Zerwürfnis
Zwischen gestern, heut' und morgen
Zwischen Freude, Leid und Sorgen
Es gibt noch so viel zu entdecken
Das zwischen uns entsteht in mir und dir, und dir, und dir

Hey, zwischen allen Stühlen, zwischen allen Stühlen
Zwischen allen Stühlen, zwischen allen Stühlen

Zwischen hier, dem Jetzt und dir
Zwischen Raum und unserer Zeit
Zwischen der Geburt und Tod
Dazwischen öffnet sich der Strom

Zwischen diesen allen Türen
Diesen vielen Angeboten

Zwischen dem was sich bewährt hat
Und dem neuen unbekannten
Zwischen Herz und dem Verstand
Dem ewig dauernden Zerwürfnis
Zwischen gestern, heut' und morgen
Zwischen Freude, Leid und Sorgen
Zwischen allen Stühlen, zwischen allen Stühlen

Weltenbrand

Wenn alles hier am Boden liegt
Und das Leben hier kapituliert
Zerstörung, weiter Flur

Kein Ende, es gräbt tief
Wir greifen in den Boden
Und berühren blaue Hoffnung
Und das immer wieder
Jedes Leben geht verloren
Nur die Ablehnung bleibt hier
Sie klebt an mir
Ich spüre mein Leben
Es tut noch immer weh
Verzweiflung, hier in mir
Menschen töten Menschen
Ganz legal und nennen es dann Krieg
Alles geht zugrunde
So vieles habt Ihr schon zerstört
Und macht das immer wieder
Dieses Leiden wird nie enden
Solange Menschen hier regieren
Die Habgier sie regiert
Wir wollen leben, trotz des Lebens
Ich fühle mich gelähmt
Erschrocken und zerstört
Des Lebens beraubt
Die Welt wird brennen
Die Sonne scheint nicht mehr

Lass die Nacht nicht über mich fallen

Im Frühjahr meines Lebens
Hab' ich dir meine Hand gereicht
Deine Antwort war dein erster Kuss

Und im Sommer waren wir im Liebemeer
Die Tage schienen endlos, so endlos schön 

Lass die Nacht nicht über mich fallen
Lass mich nicht in der Kälte zurück
Schliesse deine Augen nicht vor mir
Wende dich nicht ab von mir
Jetzt stehe ich vor dir
Gestern fiel der erste nasse Schnee 
Der Tage neigt sich dem Ende
Das Jahr zieht hinaus in die Nacht Mein Leben, ich reiche dir meine zitternde Hand
Lass die Nacht nicht über mich fallen
Schliesse deine Augen nicht vor mir
Schliesse deine Augen nicht vor mir
Lass mich nicht in der Kälte zurück
Lass die Nacht nicht über mich fallen
Wende dich nicht ab von mir
Lass mich nicht in der Kälte zurück
Wende dich nicht ab von mir
Schliesse deine Augen nicht vor mir
Lass die Nacht nicht über mich fallen
Schliesse deine Augen nicht vor mir
Wende dich nicht ab von mir
Lass mich nicht in der Kälte zurück
Lass mich nicht in der Kälte zurück
Lass die Nacht nicht über mich fallen
Wende dich nicht ab von mir

Herz und Verstand

Wirst du jemals sein
Was du tief in dir schon immer bist?
Oder ist das alles Schein?

Weil du glaubst, dass du bist
Was man will das du bist

Findest du zu dir?
Dem Sein nicht zum Schein
Definier dich nicht zum Selbstzweck
Du und dich und dein Empfinden
Und was immer dich berührt
Das ist was du wirklich bist
Hör auf dich

Gedanken sind Meere, mal stürmisch, mal flach
Ein Meer voller Leben, ein Sumpf trüb und stumpf
Gedanken sind Felder, die fruchtbar gedeihen
Gedanken sind Wüsten, der Wind formt sie blind

Jede Seele ist geprägt
Von dem was mal war und dem was ist
Das gleiche ich in anderer Zeit
In einer anderen Welt
Wärst du wirklich was du heute bist

Findest du zu dir?
Dem Sein nicht zum Schein
Definier dich nicht zum Selbstzweck
Du und dich und dein Empfinden
Und was immer dich berührt
Das ist was du wirklich bist
Hör auf dich

Gedanken sind Meere, mal stürmisch, mal flach
Ein Meer voller Leben,
ein Sumpf trüb und stumpf
Gedanken sind Felder, die fruchtbar gedeihen
Gedanken sind Wüsten, der Wind formt sie blind
Wir leben, und leben heißt mehr als nur sein
Dem Stumpfsinn zu trotzen, mit Herz und Verstand

Gedanken sind Meere, mal stürmisch, mal flach
Ein Meer voller
Leben, ein Sumpf trüb und stumpf
Gedanken sind Felder, die fruchtbar gedeihen

Gedanken sind Meere, mal stürmisch, mal flach
Ein Meer voller Leben, ein Sumpf trüb und stumpf
Gedanken sind Felder, die fruchtbar gedeihen
Gedanken sind Wüsten, der Wind formt sie blind

Black wedding day

Now this is the mighty day
The one the time, the place
And you are – you are the one
The only one I love.
So, my love, my flesh and bone
Is this what you really want?

Take my hand and take my life
Now take my soul and be my wife.

I give my all to you. Will you do that too?
And if you do so too this means: it's me and you
And then you take my hand
And we walk down the aisle
Because this is our black, black wedding day...

You and me are one
'Cause we've exchanged our hearts.
This, my love, I promise you
I keep my faith, my loyalty
No force in this cold dark world
Can part us in eternity.

I give my all to you. Will you do that too?
And if you do so too this means: it's me and you
And then you take my hand
And we walk down the aisle
Because this is our black, black wedding day...

This is the day
You're on my way
This is real
This is now
This is our time
Black, black wedding day...
Black, black wedding day...

My pain

need to mourn - sorrow - suffer and pray
Once I had this golden hair - spoke a different language
Had a heart full of desire - memories still to be made
Diamonds won't be lose a sparkle - but I don't care for their shine
I rather capture moments and save them inside
I need to mourn - when it overcomes
Love how I like - with goodness and with grace
This is my pain - let us gain new memories
Starting today - before it comes to an end

Long ago I was blessed - gathered love and affection
Now my love - it's just you and me - how long are you going to stay?
I don't care for what they say -
I don't care for rumours
Sometimes it breaks my heart
When I see what I lost and might loose
This is my war -
I got to keep on running
I got to keep on running
To save my soul
Loss - lost - loss - lost - loss - gone

Der leise Tod

Sieh mich, fühl mich
Gerne nähme ich die blutende Haut

Die schmerzende Physis in Kauf
Wenn dies den inneren Schmerz
Das unsichtbare Leid mir nimmt
Es war keine Bestimmung
Es war der Anfang vom Ende
Der verlust seelischer Freiheit
Der Moment als ich sie sah
Der Moment, der Anfang vom Ende
Der Moment als es geschah
Der Moment, mir bebte die Haut
Der Moment als ich sie sah
Zeit und Raum verschmolzen in ihr
In dem Moment, an dem selben Ort
Hier war sie der Berührung so nah
Hier war sie eine Handbreit entfernt
Doch so nah auch ihr Körper mir war
So weit war sie, war sie mir entfernt
In einer eignen Welt
In einem andern Universum
Sie, die mir mein Herz verschlang,
Sie Meine Gedanken, mein Blut
Mein Herz, mein Alles, alles schrie
Sieh mich, spür mich, erkenne mich jetzt
Hier bin ich und gebe mich dir
Sieh mich, spür mich, erkenne mich jetzt
Sieh mich, spür mich, erkenne mich jetzt
Hier bin ich und gebe mich dir
Und dann, sie schaute auf
Unsere Blicke kreuzen sich
Und der ihre streifte weiter
Der leise Tod hat mich gefunden
Unendlich weit von ihr entfernt
Eine Handbreit von ihr entfernt
Eine Handbreit von ihrer Haut
Eine Handbreit von ihr
Sieh mich, sieh mich
Fühl mich, fühl mich

Testimonium

Nicht geb' ich ab mein Dasein
Wie ein Sterbender im Fleisch
Nicht bleibt zurück die Trauer

Ein Opfer dem jetzt der Verlust anklebt
Ich bin der Zeuge meiner Sterblichkeit
Der Zeuge meines eigenes Todes
Hier bin ich und schaue mir nur zu
Der Tod verteilt sich über mich

Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem

Als wahrer echter Zeuge meines eignen Todes
Erlebe ich das Sterben, hier am eigenen Leib
Oh, als wahrer echter Zeuge meines eignen Todes
Oh, erlebe ich das Sterben hier und jetzt in mir, ah ah ah
Nicht endet meine Strasse dort am Tor
Das zu durchschreiten dem Leib verwehrt ist
Noch gibt der Leib mich endlich frei, mich frei, mich frei
Gefangen hier in mir
Wo der Tod mich nicht empfängt
Keine Ruhe, kein Zurück
Keinen Trost und keine Trauer
Keine Ruhe, kein Zurück
Keinen Trost und keine Trauer

Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem

Als wahrer echter Zeuge meines eignen Todes
Erlebe ich das Sterben, hier am eigenen Leib
Als wahrer echter Zeuge meines eignen Todes
Oh, erlebe ich das Sterben hier am eigenen Leib

Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem
Testis est mihi mortem

Leidenschaft

Liebe über Leben

Liebe über Leben

Das Schönste hier
Das Schönste das ich seh´
Bist Du - mein Herz!
Es war schon spät 
Wir kamen aus dem Tal
Zum ersten Mal frei

Wir zusammen!
Sie können uns nicht mehr erreichen -
Sie werden´s nicht verstehen

Dreh´die Zeit zurück
Lass mich nochmal träumen
Du und ich -
Liebe über Leben

Im Traum real
Die Wahrheit lebt in uns
Doch wir hören selten zu 
ich lebe in dem Traum
Ich spucke Schmerz
Und trinke von dem Zaubersaft
Dem Wein der Verschleierung

Wir zusammen!
Sie können uns nicht mehr erreichen - 
Sie werden´s nicht verstehen

Dreh´die Zeit zurück
Lass mich nochmal träumen
Du und ich -
Liebe über Leben


Love above Life

The most beautiful here
The most beautiful that I see
Is you - my heart!
Already it was late
we came from the valley 
Free for the very first time

We together!
They can no longer reach us -
They will never understand us

Turn back the time
Make me dream again
You and me -
Love about life

Reality in a dream
The truth lives within us
But we seldom listen to it
I live in the dream
I spit the pain
And I drink the magic juice
The wine of veiling

We together!
They can no longer reach us - 
They will never unserstand us

Turn back the time
Make me dream again
You and me -
Love about life

Führ mich nochmal in den Sturm

Führ mich nochmal in den Sturm

Führ mich nochmal in den Sturm

Ich frage nicht - ob Du mich siehst
Wenn ich hier vor Dir stehe
Wie in Wahrheit ich zu Boden falle
Und mich vor Dir auflöse
Ich frage nicht ob Du mich siehst
Ich frage ob Du mich erkennst

Führ mich - führ mich nochmal in den Sturm

Führ mich - führ mich nochmal in den Sturm
Und halt mich - halt mich heraus aus der Welt
Führ mich - führ mich nochmal in den Sturm
Und halt mich - halt mich heraus aus dem Schmerz

Ich frage nicht - ob Du mich siehst
Wenn ich hier vor Dir stehe
Wie in Wahrheit ich zu Boden falle
Und mich vor Dir auflöse
Ich frage nicht - ob Du mich siehst
Ich frage ob Du mich erkennst?

Führ mich - führ mich nochmal in den Sturm
Und halt mich - halt mich fest!

Lead me into the strom again

Led me into the storm again

I do not ask - if you can see me
When I stand here in front of you
As in truth I fall to the ground
And disband right in front of you
I do not ask if you can see me
I ask if you recognize me

Lead me - lead me into the strom again

Lead me - lead me into the strom again
And keep me - keep me out of the world
Lead me - lead me into the storm again
And keep me - keep me out of the pain

I do not ask - if you can see me 
When I stand here in front of you
As in truth I fall to the ground
And disband right in front of you
I do not ask if you can see me
I ask if you recognize me

Lead me - lead me into the storm again
And hold me - hold me tight!

Kulturasche

Kulturasche

Stille - kein Lied durchbricht die Stille
Leere - kein Spiel belebt die Bühne
Viel zu viel Eventualitäten und doch keinen Schutz
Doch nach Sinn und Unsinn fragen
Darf der Bürger nicht

Was wenn unsere Kultur nicht überlebt?
Und wenn Werte dem Gesetz zum Opfer fallen?
Unsere Zivilisation - sie gründet sich auf der Kultur!
Menschen leben herzlich
Und verkümmern ohne Leidenschaft!

Wir schweigen nicht - wir schweigen nicht!

Hier leg´ich mich nieder
Zu Füssen der Künste und Kulturen
Hier werden wir brennen
Im Feuer unserer Leidenschaft

Cuture ashes

Silence - no music breaks the silence
Emptiness - no act enlivens the sage
Far too much contingency and yet no protection
But the citizen is not allowed 
To ask about sense and nonsense

What if our culture doesn´t survive?
And when values fall victim to the law?
Our civilization - it is based on culture!
People live heartily
And waste away without passion!

We are not silent - we are not silent!

Here I lie down 
At the feet of the arts and cultures
This is where we will burn
In the fire of our passion

The daughter of coldness

The daughter of coldness

I behave like any human
Trying to keep in balance
But - oh for how long?
You are my harbour - my aim
No one can give me what you do
Please remember - I have been changing

I´m no longer the daughter of coldness
I came from far away to stay

Let me be your - your home and fortress
You are so close to my heart
Can´t live without your love

I´m no longer the daughter of coldness
I came from far away to stay
I´m no longer the daughter of coldness
I just wanna stay with you

The beauty is deep inside you
The strength you have
Is in you

I´m no longer the daughter of coldness
I just wanna stay with you

Raubtier

Raubtier

Deine Worte und Dein Blick
Deine Worte - Dein Gesicht
Du standst vor mir - Du warst so schüchtern und so wunderschön
Wie ein wildes Tier könnt´ich Dich jagen bis zum Morgengrauen
Doch ich würde sterben - müsste ich Dich leiden sehen
Du wärst meine Beute und Du könntest mir nie mehr entfliehen
Doch Dein Herz würd´jammern und Dein Atem wäre Angst
Häuten und zerfleischen - tief in Dir Dich ganz erfassen
Ein Moment im Himmel für ein Leben lang im Schmerz

Doch ich weiss
Dein Herz ist schon vergeben - schon verschenkt!
Doch die Welt
Lässt sich nicht denken - denken ohne Dich!

Gleiches Licht und gleiches Wort
Zur gleichen Zeit am gleichen Ort
Ganz leicht verwirrt -
Ganz gross begeistern und ganz aufgeregt
Du hast mich gesehen - doch Du kennst mich nicht
Du weisst nicht was ich fühle - was ich fühle - für Dich!

Niemals darf ich´s sagen - darfst Du´s wissen
Kann ich es gestehen:
Wenn ich Dich seh´dann bleibt die Welt auf einmal stehen!
Jetzt bist Du bei ihm und schon berührt er Deine Haut
Lass sie los!
lass sie gehen!
Lass sie einfach gehen!

Doch ich weiss
Dein Herz ist schon vergeben - schon verschenkt!
Doch die Welt
Lässt sich nicht denken - denken ohne Dich!

Doch die Welt 
Lässt sich nur spüren - spüren mit Dir!

Predator

Your words and your gaze
Your Words - your face
You stood in front of me - you were so shy and so beautiful
Like a wild animal could I chase you until dawn
But I would die - if I had to see you suffer
You would be my prey and you could never escape me again
But your heart would whine and your breath would be fear
Skinning and tearing - deep within you completely grasping yourself
A moment in heaven for a lifetime in pain

But I know
Your heart is already attached to someone else - already given away!
But the world
Can not be thought - though without you!

Same light and same word
At the same time in the same place
Quite slightly confused -
Very big inspire and very excited
You have seen me - but you do not know me
You don't know what I feel - what I feel - for you!

Never may I say it - may you know
Can I confess:
When I see you, the world suddenly stops!
Now you are with him and already he touches your skin
Let her go!
Let her go!
Just let her go!

But I know
Your heart is already attached to someone else - already given away!
But the world
Can not be thought - though without you!
But the world
Can only be felt - feel with you!

Die Antwort ist Schweigen

Die Antwort ist Schweigen

Ein Blick - ein Leben
Hier will ich gehen - das ist der Weg!
Ein goldenes Tor - schön anzusehen

Doch das warst Du nicht...

Eingetreten habe ich das Tor
Eingetreten bin ich durch das Tor
In einen Garten voller Wunder
Unendliche Fülle allen Sinnen schmeichelnd
Wilder Schattenwuchs mit Disteln und Dornen
Das perfekte Chaos

Doch auch das warst Du nicht
Ich kann Dich nicht erfassen
Das warst Du nicht

Im Zentrum dieser Anlage steht ein Haus
So viele Fenster - ich rufe nicht
Ich trete nicht ein - ich klopfe an
Doch Stille lässt mein Schweigen verstummen
Jetzt hält die Türe nicht mehr stand
Der passiven Einladung gefolgt
Gebe ich mich ganz in dieses fremdartige Haus

Doch auch das bist Du nicht
Das alles bist Du und Du bist es nicht
Ich kann Dich nicht erfassen
Du erschliesst Dich nicht
Die Antwort ist Schweigen

The answer is silence

One look - one life
I want to walk right here - this is the was!
A golden gate - beautiful to look at
Strong and filigree and fancy made

But that wasn´t you...

I have kicked in the gate
I have entered through the gate
Into a garden full of wonder
Infinite abundance flattering all your senses
Wild shadows with thistles and thorns
The perfect mess 

But you weren´t that either 
I can´t get hold of you
You are not opening up
You weren´t that

At the center of thos place there is a house
So many wondows - I don´t call
I do not enter - I knock
But silence silences my own silence
Now the door no longer holds up
Accepted the passive invitation
I give myself completely to this stange house

But this you are not either
You are all of this and yet it´s not you
I can´t get hold of you
You are not opening up
the answer is silence

Celebrate the darkness

Celebrate the darkness

My bitter tears
Running down my face
Who are you to call my name?
All I ever wanted was love from you
All I ever got was pain
And tears and sadness

I came here to celbrate the pain
Come on - come on with me
Celebrate the darkness with me

We celebrate the tears we cry
We celebrate the darkness

My bitter tears
Sad and bitter tears
Floating down my face
Falling on the ground
My bitter - bitter tears
Is all that is left on me
I will fade when I can´t cry anymore...

I came here to celbrate the pain
Come on - come on with me
Celebrate the darkness with me

We celebrate the tears we cry
We celebrate the darkness

Augenschein

Augenschein

Tränen in der Stille
Und Masken im Gesicht
Abstand und Distanz
Getrennt von unseren Liebsten
Wir schützen sie zum Schutz vor dem
Was in uns leben kann
Eine Frage der Solidarität
Eine Frage des Wir

Doch keine Maske schützt vor dem
Was in den Köpfen lebt
Wut und Angst und mancher Wahn
Im Mitteilungsgefecht
Wirre verbale Gewalt
Jede gegen Jeden
Eine Frage des inneren Kompass
Eigentlich gar keine Frage

Ein lachendes - ein weinendes Auge
Und ein Herz so schwer von Liebe und Leid
So stehen wir im Leben

Wir sind modern - wir sind so neu
Sind einfach besser
Als all die vielen dummen Menschen
Die einfältig hier vor uns lebten
Nicht alles Neue tut uns gut
Nicht alles ist ein Fortschritt
Sprachedikt - Moraldiktat
Schablonenhaftes Weltbild
Die Gedanken - sie sind nicht mehr frei
Kein Phantasie und keine Leidenschaft

Ein lachendes - ein weinendes Auge
Und ein Herz so schwer von Liebe und Leid
So stehen wir im Leben
So stehen wir in unserem Leben

Die Liebenden

Die Liebenden

Draussen-
Die Welt scheint jetzt komplett durchzudrehen
Dann sehe ich Dich an
Und mein verwundetes Herz
Atmet auf
Mir wird warm und ich bin dankbar
Für Dich!

Sieh uns Liebende
Wir sind frei - wir kennen keine Grenzen
Und wir können davon jemals aus nicht lassen
Liebe macht frei!
Wir sind der Welt entrückt
Und wenn wir uns lieben
Berühren wir den Himmel

Draussen -
Die Panik gibt den Ton jetzt an
Kein Mensch argumentiert
Alle urteilen und alle haben recht
Dann sehe ich Dich an und ich weiss
Nur die Liebe hat recht!

Sieh uns Liebende
Wir sind frei - wir kennen keine Grenzen
Und wir können davon jemals aus nicht lassen
Liebe macht frei!
Wir sind der Welt entrückt
Und wenn wir uns lieben
Berühren wir den Himmel

Dir darf ich´s wenigstens noch sagen
Wie schön Du bist
Ich kann´s nicht anders sagen:
Ich liebe Dich!

Sieh uns Liebende
Wir sind frei - wir kennen keine Grenzen
Und wir können davon jemals aus nicht lassen
Liebe macht frei!
Wir sind der Welt entrückt
Und wenn wir uns lieben
Berühren wir den Himmel

The Lovers

Outside -
The world now seems to go completely nuts
Then I look at you
And my wounded heart
Takes a deep breath
I feel warm and thankful
For you!

See us lover 
We are free - we know no limits
And we can never let go of it either
Love sets us free!
We are raptured from the world
And when we make love
We touch the sky

Outside - 
Panic now sets the tone
No-one argues
Everyone judges and everyone is right
Then I look at you and I know
Only love is right!

See us lover 
We are free - we know no limits
And we can never let go of it either
Love sets us free!
We are raptured from the world
And when we make love
We touch the sky

At least I can tell it to you
How beautiful you are
I can´t say it any other way:
I love you!

See us lover 
We are free - we know no limits
And we can never let go of it either
Love sets us free!
We are raptured from the world
And when we make love
We touch the sky

Exodus

Exodus

So sprachlos - während ich doch rede
Meine Worte fallen ins Nichts
Ich bin hier - und doch vergessen
Alles was ich sagen will bleibt ungehört

Ich brech´aus 
Aus dieser Welt
Und schliess´die Tore hinter mir
Nur raus - nur weg - nie mehr zurück
das Tor zur Freiheit
Ich bin raus!

Manche glauben 
Schönheit macht glücklich
Und wundern sich
Wenn das schöne Gesicht böse spricht
Wenn das Glück nicht inklusive ist
Wenn keiner 
Die Nebenrolle in Deinem Film spielen will

Ich brech´aus 
Aus dieser Welt
Und schliess´die Tore hinter mir
Nur raus - nur weg - nie mehr zurück
das Tor zur Freiheit
Ich bin raus!

Und Du bist auch noch hier 
Und fliehst mit mir
Du und ich
Gegen die Welt

Jeder Mensch hat seine Sicht 
Jede Sichtweise ist anders 
Jeder Mensch hat seinen Blick
Aber keiner hat den Überblick
Wir sind Alle unterschiedlich
Jeder ist und kann was anderes
Nicht unterschiedlich um sich zu streiten
Unterschiedlich um auszugleichen - zu ergänzen

Doch diese Welt
Kann dies nicht sehen
Ich dreh´mich um
Und schliess das Tor

Exodus

So speechless - while I am still talking
My words fall into nowhere
I am here - and yet forgotten
Everyrthing i want to say reamains unheard

I´m breaking out
From this world
And close the gates behing me
Out of here - just away - and never coming back
This gateway to freedom
I´m out!

Some believe
Beauty makes happy
And wonder
When the beautiful face speaks evil
When happiness isn´t included
When no-one wants to play
The suppporting role in your movie

I´m breaking out
From this world
And close the gates behing me
Out of here - just away - and never coming back
This gateway to freedom
I´m out!

And you´re still here with me
And you escape with me
You and me
Against the world

Everyone has its own point of view
But every point of view is different
Every person has its own truth
But nobody has the soley valid truth
We are all different
Everyone is and can do different things
Not different to argue
Different to argue
Different to compensate - to supplement

But this world
Can´t see this
I turn around
And close the gate

Spezial & Bonus

Mystische Rosenmadonna

Mystische Rosenmadonna
Christian Dörge – Lycia

Rosengwölk folgt mir leise in den
Schlaf,
Tränenweich durchwehe ich die
Nacht
Ich habe Blut geweint
Und im Sturm gelacht
Ich weine aus Träumen wirr erwacht
Das Stürzen der Tränen,
Dies Seufzen blutet wie Traurige
Wunden,
Blutet wie anemonischer Wahn
Mein Herz erlischt...
Im Spiegel gaukelt das Herz
Dornen, doch ohne Schmerz
Liebkosen sie mein Fleisch
Du bist der Mund, der nie versiegt
Der Mund, der meine Lippen
Berührt
Ich küsse mein Leben und meine
Liebe in dich
Diese Lust, hin zu deinem Mund
Geflossen
Dein Atem, glutbewohnter
Blütenschwarm
Träumt ewig aus Muscheln hervor
Träumt das Atemwehen
Phantastischer Gesänge
lächende Tragödie
An Schönheit bist du Lilien gleich
Von deinen Lidern tropft Tau ins
Gras
lieblichster Odem umschwirrt dein
Haar
Deine Lippen, kundig aller Künste
Umschlingen mein Fleisch
Du bist das todeskühle Blut,
Du blühst in meinem Mund
Lösche nie dein Kerzenlicht
Das keine Grenzen hat
Lachend trinke ich dein Herz
Dein Bild ist nie verweht

Music by – Tilo Wolff
Remix – Tilo Wolff
Vocals – Tilo Wolff

Weltschmerz

Weltschmerz
Christian Dörge – Lycia

Nachtzweifel, Weltschmerz
Eine Feder und Tinte
Schwarzweiß umwundene Worte
Rubinrotes Flackerlicht
In großen spanischen Augen
Regenfluten schwemmen
Finster erstarrt
Das Universum menschlichen Serums
Bestirnt mit roten und weißen
Körperchen
Universen leeren Raums
Nahe Bronze von Ferne
Im Meer
Mitten unter Strandgut
Wrackgut
Wandelt
Der bisphärische Mond
Eine Wolkensäule bei Tag
Die Statue des Narzissus
Mit goldenem Haar im Wind
Ein paar Zeilen blumiges Spanien
Rose von Kastilien!
Welche Tribute empfängt der Dichter?
- Unsterbliche Nymphe
- Schönheit
- Die Braut des Niemand
Schwarzweiß umwundene Flut
Schrecklichkeit der
Einsamem
Herrschenden
Unversöhnlichen
Gleißenden Nächte
Regenfluten schwemmen
Schwarzüberströmt
Wende ich den Blick von der See
Mit den rauchblauen
Flinken
Augen.

Music by – Christian Dörge, Tilo Wolff
Remix – Tilo Wolff
Voclas – Tilo Wolff

Der Satyr

Der Satyr
Christian Dörge – Lycia

Der Panik-Gott stürzt
Kaum wahrscheinlich genievernichtet
Messer durchs Herz
Und von Regen geträumt
Nackte Nymphen
Auf einem fernen Planeten
Bezwungen
Traurige Straßen
Über mein Gesicht gesucht
Kostbarste Kassandra,
Sie naht durch den Sturm
Durch bleifahle See
Trinkt Wasser!
Grau, fern
Giftig neblige Wasser
Schwefelwasser
Ist blutrot mir Feindschaft
Der Kuß ihres Mundes,
Flut fleischloser Lippen
Allumschließende Gruft
Ihr Blut ist in mir
Ihre Lust ist mein bitt'rer Tod
- Was bleibt mir noch?
Die Augen flehentlich empor
Zur unbefleckten Statue,
Und aus dunklen Augen
Ein Rätselhafter
Tintenfleck, der
Den Spottspiegel zerschmettert,
Von der Sonne geblendet
Dunkelste Kassandra
- Der Schmerz ist fern,
Daß wir weiterleben nach dem Tod


Music by – Christian Dörge, Tilo Wolff
Remix – Tilo Wolff
Vocals – Tilo Wolff

Endorama

Endorama

Kreator featuring Tilo Wolff

Produced by Tommy Vetterli & Mille Petrozza

Release Date: April 20, 1999 - Voices Of Transgression


This is the end of all life's suffering
This is the end of all life's pain
Fear, destruction, greed, exists no longer
Nothings left now nothing can remain

It's getting closer
Follow my friend
Endorama is crushing you
This the end
Expect no mercy
Just understand
Endorama comes for you
This is the end

This is the end of your false paradise
This is the end of mankinds pride
Masques of selfishness needed no longer
All forgotten dark illusions died

It's getting closer
Follow my friend
Endorama is crushing you
This the end
Expect no mercy
Just understand
Endorama comes for you
This is the end


As long as you're alive you've got to suffer
Death will take you from this labyrinth
Open up you'll see
This life just can't be real
Don't look back just let it all go
Into eden or inferno

This is the end of all your struggling
This is the end of this domain
Hate, regression, lies, exist no longer
As earth becomes the epitaph of cain

It's getting closer
Follow my friend
Endorama is crushing you
This is the end
Expect no mercy
Just understand
Endorama comes for you
This is the end

The Phantom Of The Opera

The Phantom Of The Opera
Dreams Of Sanity feat. Tilo Wolff
Album Masquerade 

[CHRISTINE:]
In sleep
He sang to me
In dreams
He came . .
That voice
Which calls to me
And speaks
My name . .

And do
I dream again?
For now
I find
The Phantom of the Opera
Is there -
Inside my mind . .

[PHANTOM:]
Sing once
Again with me
Our strange
Duet . .
My power
Over you
Grows stronger
Yet . .

And though
You turn from me
To glance
Behind
The Phantom of the Opera
Is there -
Inside your mind . .

[CHRISTINE:]
Those who
Have seen your face
Draw back
In fear . .
I am
The mask you wear . .

[PHANTOM:]
It's me
They hear . .

[BOTH:]
Your/my spirit
And your/my voice
In one
Combined:
The Phantom of the Opera
Is there
Inside your/my mind . .

[OFFSTAGE VOICES:]
He's there
The Phantom of the Opera . .
Beware
The Phantom of the Opera . .

[PHANTOM:]
In all
Your fantasies
You always
Knew
That man
And mystery . .

[CHRISTINE:]
. . . were both
In you . .

[BOTH:]
And in
This labyrinth
Where night
Is blind
The Phantom of the Opera
Is there/here
Inside your/my mind . .

Sing, my Angel of Music!

[CHRISTINE:]
He's there
The Phantom of the Opera . .


The Phantom of the Opera by Andrew Lloyd Webber

Abendrot

Abendrot

Joachim Witt from the Bayreuth 3 Album

Hier stehst du in der Türe
Und unsere Blicke treffen sich das erste Mal
Und mir stockt der Atem
Dass du es bist - der mich geleiten wird

Wir hatten einen langen Weg
Das gleiche Ziel vor Augen
Den gleichen Kampf gefochten
Gegner im Spiel
Streiter um das selbe Herz

Meine Dame schlug der König
Deine Dame war auch Meine
Rivalen in der Liebe
Partner im Streit

Nichts hattest du jemals zu verlieren
Die Hoffnung war dir treu

Alles hattest du
Und alles hast du verloren
So wie meine Hoffnung
Erfüllt sich deine Angst

Wer hat die Dame geopfert?!
Und wer hat dabei verloren?!
Verloren sind wir alle

Und dabei sind wir eins
Und so trete ich vor dich

Und so liege ich danieder
Wo ist sie nun - da ich vergehe?

Ich bin nicht gekommen dich zu geleiten!
Ich bin gekommen dich zu befreien
Und ich befreie dich von diesem Kampf
Und ich befreie dich von deinem Feind
Und über dies und mehr als Alles
Befreie ich dich von ihrem Herz!

written by: Tilo Wolff

Children of the Dark

Children of the Dark

Mono Inc. mit Chris Harms, Joachim Witt & Tilo Wolff

Produced by Martin Engler

Veröffentlichung: 24 November 2016


[Verse 1]
We're nothing like you
A wall in black
We're nothing like you
And you don't get who we are
We're nothing like you
We dare the flow
We're nothing like you
And you don't know who we are

[Chorus 1]
In a land of seals and sorrow
We kept waiting for the spark
So hail your kings and hail your queens
We're different, we're the children of the dark
We're the children of the dark

[Verse 2]
We're nothing like you
We're true and free
We're nothing like you
But you can't see who we are
We're nothing like you
And all the rest
We're nothing like you
And you won't guess who we are


[Chorus 2]
In a land of hate and horror
We set an exclamation mark
So hail your kings and hail your queens
We're rigid we're the children of the dark
We're the children of the dark

[Bridge]
For a new beginning
For a turnaround
Our heads are spinning
And we won't calm down
We're a wall in motion
Oh, a change is no walk in the park
What comes around
Goes around
You better watch out
We're the children of the dark

[Tag]
We're the children of the dark
We're the children of the dark!
Children of the dark
We're the children of the dark
We're the children of the dark
We're the children of the dark
We're the children of the dark
We're the children of the dark


[Outro]
We're nothing like you, we're true and free
We're nothing like you but you can't see
We're nothing like you and all the rest
We're nothing like you
(We're the children of the dark)
We're nothing like you, we're true and free
We're nothing like you but you can't see
We're nothing like you and all the rest
We're nothing like you
(We're the children of the dark)

Lamentation

Lamentation (ft. Tilo Wolff)
from Aquila by HOLY TIDE

Meine Ketten werden schwer
Ich kann nicht rufen
Kann nicht schreien!
Meine Ketten werden schwer
Meine Ketten werden schwer!

Ich bin der Mann der das Leid gesehen hat
In Dunkelheit und ohne Licht
Deine Hand hat sich gewendet – gegen mich
Mein Leib zerfällt von früh bis spät
Ich weiss – ich kann nicht raus
Meine Ketten werden schwer
Ich kann nicht rufen – kann nicht schreien!
Lamentation

How lonely sits the city
Once full of people
How like a widow has she become
She weeps bitterly in the night

With tears on her cheeks
She has none to comfort her
Her gates are now desolate
Her friends became the enemy

Sieh mein Leid!
Bedeutet Dir das nichts?
Schau und sieh – gibt es Trauer wie die Meine?

Hier verweile ich
Meine Augen bluten Schmerz!
Eine Zuflucht ist mir fern
Ist da jemand der meinen Geist belebt?

Ich bin der Mann der das Leid gesehen hat
In Dunkelheit und ohne Licht
Deine Hand hat sich gewendet – gegen mich

Mein Leib zerfällt von früh bis spät
Ich weiss – ich kann nicht raus
Meine Ketten werden schwer
Ich kann nicht rufen – kann nicht schreien!
Lamentation

How the gold has grown dim
How the pure gold has changed!
The holy stones lie scattered
At the head of every street
Happier were the victims of the sword
Than the victims of hunger
Who wasted away
Pierced by lack
Of the fruits of the field

Behold my affliction
Is it nothing to you?
Look and see
If there is any sorrow like my sorrow

For these things I weep
My eyes flow with tears
A comforter is far away from me
One to revive my spirit

Alone I sing my song
Alone I swallow my sorrow
Falling!
Calling!
Falling!

Please hear my lament!
Please heal my torment!
Oh come and save me!
Restore our days of old


from Aquila, released June 28, 2019
Guest vocals by TILO WOLFF (LAMENTATION)
© all rights reserved

Shining Light

Shining Light

Mono Inc. featuring Tilo Wolff

Produced by Martin Engler

Release Date: January 24, 2020


[Verse 1]
I am the breath on your skin
I am the velvet 'round your body
I am the kiss in your neck
I am the sparkle on your lashes
I am the plethora of your hair
I am the corner of your eyes
The imprint of your fingers
I am the liquid in your veins
And day by day I'm flowing through your heart

[Chorus]
No matter how fast, no matter how far
You carry me with you
Wherever you go, whatever you do
I am a part of you

[Chorus]
No matter how fast, no matter how far
You carry me with you
Wherever you go, whatever you do
I am a part of you

[Tag]
Oh, I'm a part of you
Oh, I'm a part of you


[Verse 2]
I am the dream you've never lived
I am the yearning that hounds you
I am the pain in between your thighs
I am the scream inside your head
I am the silence
The fear of your spirit
The lie and the loss of your grandeur
The lack of power and rage of your heartstrings
I'm the void that one day you'll be

[Chorus]
No matter how fast, no matter how far
You carry me with you
Wherever you go, whatever you do
I am a part of you

[Chorus]
No matter how fast, no matter how far
You carry me with you
Wherever you go, whatever you do
I am a part of you

[Post-Chorus]
Wherever you go
Whatever you do
Oh, I'm a part of you


[Post-Chorus]
Wherever you go
Whatever you do
Oh, I'm a part of you

[Tag]
Oh, I'm a part of you
Oh, I'm a part of you

[Outro]
Shining light
In your shadows I'm turning
Shining light
In your shadows I'm turning
Shining light
In your shadows I'm turning (I'm a part of you)
Shining light
In your shadows I'm turning (I'm a part of you)
Shining light
In your shadows I'm turning (I'm a part of you)
Shining light
In your shadows I'm turning (I'm a part of you)
Shining light
In your shadows I'm turning (I'm a part of you)
Shining light
In your shadows I'm turning (I'm a part of you)
(I'm a part of you)
(I'm a part of you)

Not My Enemy

Lord of the Lost

Not My Enemy

You’re not my enemy
We should be living side by side
My reason to believe
We are more than war and pride

Long as I’m breathing
You can lean on me
We won’t be enemies 
We’re family

Open your arms to me  
A friend in need
With dreams that echo mine
From far across the sea
Or the nearest street
As we suffer to survive

I don’t believe in
Their borders or sides
Our bond will never be 
Torn by their fights

You’re not my enemy
Not my enemy
All the love will not be gone  
We stand in unity
There will always be
A road that we walk on
You’re not my enemy
Not my enemy
Not once alone

You’re not my enemy
Not my enemy

You’re not my enemy
For we can see
We are sharing the same sky
Yes our mother tongue
May be different
But our yearnings unify

Long as I’m breathing
You can hold on to me
For all we ever need
Is humanity

You’re not my enemy
Not my enemy
All the love will not be gone  
We stand in unity
There will always be
A road that we walk on
You’re not my enemy
Not my enemy
Not once alone 

The authority
Is the minority
Us the people
We’re the majority
Our bond shall never be broken

You’re not my enemy
Not my enemy
All the love will not be gone  
We stand in unity
There will always be
A road that we walk on
You’re not my enemy
Not my enemy
Not once alone 

You are a part of me
You’re not my enemy
Through all Insanity
You’re not my enemy  

Brothers and sisters an mothers and misters
And parents and children, we are
All from the same blood
And all from the same womb
All from the same dust of the stars

You’re not my enemy

© 2022 - Lacrimosa.net  - Hall of Sermon GmbH