Der freie Fall - Apeiron Part I

Niemand erlebt deine Leiden so wie du
Niemand trägt deine Last so wie du
Niemand balanciert sie aus so wie du
Niemand sieht durch deine Augen in dein Herz so wie du

Sprechen ist ein täglicher Kampf gegen die Angst
Rauszugehen ist schwerer als sie glauben - es ist gegen die Angst
Doch wir sprechen und gleich Magneten erwarten wir die Antwort
Oh, erwünscht - so forciert - gefürchtet ist der nächste Schuss

Wo bleibt meine Hoffnung?
Wo bleibt meine Kraft?
Ist es das, was du willst? Willst du beim Fallen dir noch zusehen?
Oh, Tränen, Hass und Selbstmitleid - das alles wird dich jetzt nicht mehr erlösen
Die Anderen, glaubst du, stehen felsenfest und sind dabei auch noch gesund
Oh, doch sie sehen nur so aus, sie sehen nur so aus, sie sehen nur so aus

Wer stets im Vergangenen lebt, der verpasst die Gegenwart
Wer die Gegenwart dann auch nicht benutzt, der versäumt die Zukunft
Zeitlichkeit zu nutzen, sich ihr stellen - das ist gegen die Angst
Zeit ist ein Geschenk, sie zu ergreifen - das ist gegen die Angst
Dabei und nicht dagegen - das ist auch gegen die Angst
Mit dem Herzen, nicht dem Kopf, schau dich an - das ist gegen die Angst
Flügel auszubreiten und zu schlagen, das stoppt den freien Fall
Deine Flügel auszubreiten, sie zu schlagen, das stoppt den freien Fall

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